AWO Auerbach i.d.OPf. - Alfred Melchner gewählt

Veröffentlicht am 18.04.2019 in Allgemein

Alfred Melchner gewählt

Erneut Vorsitzender des AWO-Ortsverbandes

Ehrungen bei der AWO Auerbach, von links: Vorsitzender Alfred Melchner, stellvertretender Bezirksvorsitzender Martin Seibert, die geehrten Franz Stöhr, Peter Iger, Josef Sichelstiehl und Rudolf Graml (alle 40 Jahre) sowie Dritter Bürgermeister Norbert Gradl SPD.

AUERBACH. Einen neuen stellvertreten-

den Vorsitzenden hat die Arbeiter-

wohlfahrt Auerbach (AWO). Während

ihrer Amtsperiode als langjähri-

ge Zweite Vorsitzende war Gerda Iger

im vergangenen Jahr verstorben. Seit-

her wird sie mit ihrem herausragen-

den Engagement im Ortsverband.

und als Motor bei den geselligen Veranstaltungen

wie Weihnachts- oder

Faschingsfeier sehr vermisst. Die ent-

standene Lücke in der Vereinsführung

füllt nun Alfred Hümmer, dem

die 37 Stimmberechtigten Mitglieder

ihr Vertrauen schenkten.

Kritik anRentenreform

Der örtliche AWO-Vorsitzende

Alfred Melchner stieg mit seiner

Kritik an der Rentenreform in seinen

Rechenschaftsbericht ein. Er sagte,

dass „in unserer Gesellschaft ein

wachsender Teil der Bevölkerung

von Altersarmut bedroht ist“. Die

Ursache dafür sieht er im Niedrig-

lohnsektor, von dem bereits 25 Prozent

der abhängig Beschäftigten, und

zwar überwiegend Frauen, betroffen

seien; Die Folge sei eine Rente, die

nicht genüge, die Kosten für den eigenen

Lebensunterhalt zu begleichen.

Zwar wurde 2015 der Mindestlohn,

mit 8,50 gesetzlich verankert, für

2019 an 9,19 Euro festgelegt worden

und soll alle zwei Jahre erhöht wer-

den. Die Rente aber wurde von der

Lohnentwicklung abgekoppelt. Die

Folge war, dass die Rentenentwick-

lung Seit 2003 bereits 4,4 Prozent hin-

ter der Lohnentwicklung zurückge-

blieben ist. Für 2018/2019 ergibt sich

eine weitere Differenz von acht Pro-

zent.

Immer mehr Aufgaben

Melchner sagte, dass die AWO wie

alle Wohlfahrtsverbände durch die

Altenheime und Pflegeeinrichtun-

gen, durch diehäusliche Pflege und

die Schülerbetreuung, mit immer

mehr Aufgaben konfrontiert werde.

Bedauerlich sei, dass sich der Mitglie-

derstand der AWO Auerbach seit der

letzten Vorstandswahl 2015 Von 83

auf 78 Personen verringert habe.

Melchner ging ein auf das Angebot

der AWO-Mitgliederbetreuung. Es

gebe einen gemeinsamen Nachmittag

an jedem dritten Dienstag im

Monat für alle Bevölkerungsgruppen

unabhängig von der Mitgliedschaft.

Im Sommer werden auch Ausflüge

mit dem Bus organisiert.

Für die Landesarbeitsgemeihschaft

Bayern Entwicklungshilfe

Mali (LAG Mali) kam dabei die Pro-

jektbeauftragte Gudrun Kahl aus

Nürnberg nach Auerbach. Ihr Vortrag

war Anstoß für die AWO-„Mali-Hilfe“

Auerbach.

Dritter Bürgermeister Norbert

Gradl machte sich stark für eine

gerechte Würdigung der Lebensleis-

tung im Alter und eine Mindestrente

ohne Bedürfnisprüfung.

Der AWO-Kreisvorsitzende und

stellvertretende Bezirksvorsitzende

Martin Seibert dankte dem Ortsver-

ein für seine engagierte Arbeit und

lud ein zum 100-jährigen Jubiläum

der AWO am 9. September in Regensburg.

Geehrt wurden von Seibert, Melch-

ner und Gradl die Mitglieder Josef

Sichelstiel, der langjährige Kassenrevisor

Peter Iger, Franz Stöhr und der

langjährige Kassier Rudolf Graml

sowie in Abwesenheit Josef Köstler

für 40-jährige Treue zur AWO. Verhindert

waren auch Resi Gratzl, Gise-

la Schmidt und Karla Senft, die seit

25 Jahren der Arbeiterwohlfahrt die

Treue halten.

Klares Votum für Hümmer

Bei den schriftlichen Wahlen für

den ersten Vorsitzenden wurden 36

gültige Stimmen abgegeben und

besiegelten. die einstimmige Wiederwahl

von Alfred Melchner. Alle 37

anwesenden Stimmberechtigten

gaben ihre Stimme ab für Alfred

Hümmer als Melchners Stellvertreter.

Für Kassier Rudolf Graml, Schrift-

führerin Gabi Ott, die Beisitzer Brigit-

te Cermak, Gerda Feigt, Engelbert

Rass, Elisabeth Steubl, Edeltraud

Herbst, und Anneliese Deinzer sowie

die Revisoren Elisabeth Kolleng und

Peter Iger gab es eine einstimmige

Wiederwahl.

 
 

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