Gute Nachricht aus München: Das Berufliche Schulzentrum in Amberg erhält ab dem kommenden Schuljahr einen eigenen Jugendsozialarbeiter. Das teilte vor kurzem der CSU-Abgeordnete Donhauser mit. Diese Information hatten die CSU-Landtagsabgeordneten 10 Tage vor den SPD-Abgeordneten von Staatsministerin Christine Haderthauer bekommen.
Der Leiter des Amberger Beruflichen Schulzentrums, Michael Birner, will jedoch möglichst bald für einen Jugendsozialarbeiter eine neue Stelle einrichten. Ein entsprechender Antrag wurde gestellt.
Jugendreferent Dr. Harald Knerer sagte dazu vor kurzem: „Wir sehen die Notwendigkeit und haben keine Bedenken.“ Das letzte Wort in dieser Angelegenheit habe der Landtag, der den vorzeitigen Beginn theoretisch verhindern könne.
In der Tat, so MdL Reinhold Strobl (SPD) werde niemand dieses Ansinnen verhindern. Er fragte deshalb die Staatsregierung, ob es bei der geplanten Schaffung von Stellen für Jugendsozialarbeiter an 22 Oberpfälzer Schulen, die für kommenden September vorgesehen sind, für einzelne Schulen möglich sei, bei akutem Bedarf auch schon vor diesem Zeitpunkt die entsprechende Stelle zu besetzen, wenn der jeweilige Träger der Maßnahme dazu personell in der Lage sei und dies bei der zuständigen Regierung angemeldet sei.
Die zuständige Staatsministerin Christine Haderthauer dazu: „Für den Regierungsbezirk Oberpfalz können ab 1. September 2009 15,21 weitere Stellen der Jugendsozialarbeit an Schulen an 22 neuen Schulen in das staatliche Förderprogramm aufgenommen werden.
Die Förderung ab 1. September 2009 steht grundsätzlich unter dem Vorbehalt der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2009/2010 durch den Bayerischen Landtag. Die frühzeitige Entscheidung über die 60 JaS-Stellen im Dezember 2008 ermöglicht den Kommunen und Trägern einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn unter der Voraussetzung, dass diese das Projekt bis zum 31. August 2009 alleine vorfinanzieren.
Ein bei den Bezirksregierungen möglicherweise beantragter vorzeitiger Maßnahmenbeginn gilt als bewilligt, sofern die alleinige Finanzierung durch kommunale Haushaltsmittel und Mittel des Trägers gewährleistet ist. Die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel in 2009 ermöglichen nicht, dass die staatliche Finanzierung zu einem früheren Zeitpunkt einsetzt.
Nach Ansicht von Strobl und der SPD-Landtagsfraktion gehören Schulpsychologen und Schulsozialarbeiter zum pädagogischen Personal an Schulen und damit sei eigentlich die Staatsregierung in der vollen Finanzierungspflicht.
Reinhold Strobl, MdL (SPD)
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