Unterbezirk für Kommunalwahlen 2008 bestens gerüstet
„Der Landesparteitag der SPD in Würzburg ist Startschuss und positives Signal für die Kommunalwahlen 2008“ gab sich Vorsitzender Uli Hübner bei einer Sitzung des SPD-Unterbezirksvorstands im Gasthaus „Forsthof“ in Kastl überzeugt. Mit neun Delegierten sei der Unterbezirk bei diesem Parteitag gut vertreten, betonte er, „… und auch die Zusammenarbeit aller Oberpfälzer Delegierten ist sehr gut“.
Breiten Raum nahmen die Berichte aus den Kreisverbänden und dem Stadtverband Amberg ein: So habe der Stadtverband Amberg mit Florian Fuchs einen jungen, agilen Bürgermeisterkandidaten nominiert „mit dem wir uns beste Chancen ausrechnen“, so Stadtverbandsvorsitzender Roland Pirner, und auch die Stadtratsliste sei bereits aufgestellt.
Im SPD-Kreisverband Amberg-Sulzbach werde die Konferenz zur Aufstellung der Kreistagsliste erst im Herbst erfolgen, berichtete stellvertretender Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Haas und betonte „der Kreisverband steht geschlossen hinter der erneuten Kandidatur von Landrat Armin Nentwig. Er hat den Landkreis vorangebracht, gute Arbeit geleistet. Die Nominierungskonferenz steht am 21. September an.“ Die Nominierung der Kreistagskandidaten werde am 10. November stattfinden.
Der Kreisverband Neumarkt, so Kreisvorsitzende Carolin Braun, werde mit André Radszun einen jungen, aktiven Landratskandidaten präsentieren, dessen Kandidatur am 20. Juli bei der Aufstellung der Kreistagsliste bestätigt würde.
„Wir müssen für den Erhalt der freiheitlichen Grundrechte kämpfen!" kritisierte stellvertretender Interbezirksvorsitzender Oliver Daller die Vorschläge von Bundesinnenminister Schäuble zur Terrorismusbekämpfung. Für Sozialdemokraten seien diese Vorschläge undiskutabel, war sich die Versammlung einig.
Man dürfe die Gründung einer Partei im demokratischen Spektrum nicht dämonisieren, müsse sie vielmehr inhaltlich bei den Themen stellen, äußerte sich der Amberger Stadtverbandsvorsitzende Roland Pirner zu den „Linken“. Während stellvertretender Vorsitzender Christian Beyer diese als „populistische Gruppierung, von der die Wähler bald feststellen werden, dass deren Vorschläge nicht finanzierbar sind“ bezeichnete, betonte Carolin Braun sagte, dass die SPD nach wie vor die einzige Partei sei, welche eine soziale Demokratie zum Ziel, und auch die Kraft habe, dies umzusetzen. „Wir brauchen uns von niemandem abgrenzen, denn wir machen eine solide, zukunftsfähige Politik" gab sie sich überzeugt und sprach sich dafür aus, dass die SPD weiterhin ihren eingeschlagenen Weg gehen solle.