Im derzeit geltenden Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen aus dem Jahr 2004 ist die B 299 Ortsumfahrung Ursensollen in der Dringlichkeit „Weiterer Bedarf“ enthalten. Damit hat der Deutsche Bundestag die Notwendigkeit der Maßnahme grundsätzlich anerkennt. Allerdings, so MdL Reinhold Strobl (SPD) werden wegen der nachrangigen Einstufung des Vorhabens zurzeit keine konkreten Projektplanungen durchgeführt.
Die Bemühungen der Gemeinde, des Bürgermeisters Franz Mädler und auch des SPD-Ortsvereins gehen jedoch dahin, dass die Ortsumgehung Ursensollen in die Dringlichkeitsstufe „Vordringlicher Bedarf“ eingestuft wird. Dabei hofft man darauf, dass nicht nur das gesamtwirtschaftliche Nutzen-Kosten-Verhältnis betrachtet wird, sondern vor allem auch die Entlastungswirkungen für die Gemeinde bzw. die Anwohner sowie die raumordnerischen, städtebaulichen und ökologischen Belange.
Wie der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Andreas Scheuer, jetzt dem SPD-Abgeordneten mitteilte, werde angestrebt, im Jahr 2015 einen neuen Bundesverkehrswegepan vorzulegen. Vom Bayerischen Innenministerium sei eine Liste möglicher bayerischer Bundesfernstraßenprojekte vorgestellt worden. Darin enthalten sei auch die Ortsumgehung von Ursensollen im Zuge der B 299.
Zur Zeit würden, so Dr. Andreas Scheuer, die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung beraten und begründete Änderungsvorschläge in die Projektliste eingearbeitet. Danach werde sich der Ministerrat der Bayerischen Staatsregierung mit der BVWP-Anmeldung befassen und die Vorschlagsliste für Bundesfernstraßenprojekte in Bayern beschließen. Auf dieser Grundlage werde der Bund eine Bewertung der Vorhaben im weiteren Verfahren zur Aufstellung des neuen BVWP 2015 vornehmen.
„Wir brauchen uns aber nichts vormachen.“ So MdL Reinhold Strobl. Aus seiner Zeit im Bundestag und dort im Verkehrsausschuss wisse er, dass es in Deutschland eine große Anzahl von Straßen mit einem großen Verkehrsaufwand gebe. Wichtig sei, dass die Finanzmittel für Bundesstraßen insgesamt nicht weniger werden dürften. Er setze aber darauf, dass bei dieser Maßnahme mit einem verhältnismäßig geringen Betrag doch eine große Entlastung für eine Gemeinde erreicht werden könnte mit der Möglichkeit einer sich anschließenden Ortsplanung und Beruhigung im Innenortsbereich.
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