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2015 – Zeitenwende oder „weiter so“ mit unabsehbaren Folgen und Risiken - Friede den Menschen auf Erden! Kommentar

Veröffentlicht am 28.11.2015 in Allgemein

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das bald endende Jahr 2015 war in mancher Hinsicht ein seltsames Jahr und könnte in zehn oder zwanzig Jahren durchaus als Jahr der Zeitenwende eingeordnet werden.

70 Jahre Frieden
Im Mai durften wir dankbar auf eine 70jährige Friedenszeit zurückblicken. Es hat in unserer nationalen Geschichte noch nie eine so lange Zeit ohne immer verheerende Kriege gegeben. Wir dürfen heute in einem nie gekannten Wohlstand leben und möchten demzufolge „die Zeit festhalten“ und quasi konservieren. Es ist doch gut so und sollte sich nicht ändern.
Dennoch – alles ändert sich und nichts bleibt wie es ist – weltweit! Der permanente Wandel ist die eigentliche Konstante unserer Zeit.
Flugzeugabsturz durch Selbstmord des Copiloten
Am 24. März 2015 kamen in den französischen Alpen 148 Menschen ums Leben, unter ihnen viele Jugendliche auf dem Heimflug von einem Schüleraustausch in Barcelona/Spanien.
Wir waren erschrocken und entsetzt angesichts der Tatsache, dass der Copilot rücksichtslos und menschenverachtend alle Passagiere und Besatzungsmitglieder mit in den Tod riss.
Ein einziger Mensch hat so vielen jungen Menschen das Leben genommen und ihre Angehörige in lebenslanges Unglück gestürzt! – Entsetzlich!!
Eine Million Flüchtlinge strömen nach Deutschland
In diesem Jahr kommen etwa eine Million Menschen aus den Kriegs- und Elendsgebieten der Erde ins Land. Sie fliehen insbesondere aus den Ländern, denen die westlichen Staaten unter Führung der USA Frieden, Freiheit, Sicherheit und Lebensqualität bringen wollten.
Tatsächlich hat man in Afghanistan, im Irak, in Syrien, Libyen usw. lediglich Tod und Schrecken, Anarchie und Chaos hinterlassen. Die Menschen wollen angesichts der barbarischen Schreckensherrschaft des IS in ihrer Heimat ihr Leben retten und deshalb kommen sie in so großer Anzahl nach Europa und insbesondere nach Deutschland.
In Syrien, im Irak und im Libanon sowie in Libyen geschehen brutal Anschläge wie am 13. November in Paris seit Jahren. Tod, Zerstörung und Anarchie sind dort allgegenwärtig.
Barbarei in Paris
Seit dem entsetzlichen terroristischen Anschlag in Paris wissen wir, dass jeder Mensch in den westlichen Demokratien potentielles Opfer wahnsinniger und verblendeter Fanatiker werden kann. Gleichwohl sollten wir uns vor selbstgefälliger Einteilung der Menschheit in Gut und Böse hüten.
Terroristen sind ohne jedwede Einschränkung menschenverachtende Barbaren und Verbrecher. Aber – sind wir denn immer die Guten und die tragischen Opfer?
Wir müssen auch uns unangenehmen Fragen stellen – sind wir denn die Guten?
• Wir fühlen und leiden mit den Müttern und Vätern, Brüdern und Schwestern der Terroropfer von Paris. Aber – auch die Mütter in Afghanistan, im Irak, in Syrien, im Jemen und überall dort, wo die „westliche Wertegemeinschaft“ Kriege führt, weinen genauso um ihre Kinder wie die Mütter in Paris.
Von deren Leiden erfahren wir aber nichts – unsere Medien berichten darüber nicht und es gibt keine Bilder von der Apokalypse im Nahen Osten.
• Für das feindliche Klima zwischen Kulturkreisen
trägt der Westen eine große Mitschuld.
Von den 1,3 Millionen Menschenleben, die
das Kriegsgeschehen von Afghanistan
bis Syrien mittlerweile gekostet hat, bringt es
allein der Irak-Feldzug auf 800.000 Tote!!!
Die Mehrzahl der Opfer waren friedliebende
Muslime, keine Terroristen.
(Handelsblatt, 17. November 2015)
Der Irak-Krieg basierte auf einer Lüge und auf Betrug der USA gegenüber dem Weltsicherheitsrat der UN und damit der Menschheit. Für die Instabilität und die Verbrechen bis hin zu den Flüchtlingsströmen tragen Bush, Blair und Konsorten auch Verantwortung.
Wann stehen die Kriegsverbrecher Blair, Bush, Rumsfeld, Wolfowitz etc. vor dem Internationalen Strafgerichtshof?
• „Wir“ – die sog. westliche Wertegemeinschaft – haben den Krieg nach Afghanistan, in den Irak und nach Libyen getragen, andere Regionen destabilisiert, den IS geschaffen.
„Wir“ tragen Textilien, die in Elendsgesellschaften zu Hungerlöhnen hergestellt werden.
„Wir“ nutzen elektronische Wundergeräte, die zu Spottlöhnen entstanden sind und mit kriminell ausgebeuteten Rohstoffen hergestellt werden.
„Wir“ liefern immer mehr Waffen in die Welt, ohne zu prüfen, was damit geschieht.
„Wir“ subventionieren über die Europäische Union den Export von Lebensmitteln nach Afrika und ersticken die heimische Produktion. Unser Elektronik-Schrott vergiftet ganze Regionen in Afrika.
„Unsere“ Altkleidersammlungen vernichten den heimischen afrikanischen Bekleidungsmarkt.
„Wir“ haben uns bis zum Sommer 2015 geweigert, über eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge in Europa zu reden und Italien sowie Griechenland mit dem Problem alleine gelassen.
„Wir“ besteuern internationale Großkonzerne in lediglich lächerlicher Größenordnung und bringen andererseits nicht das erforderliche Geld für eine wirksame Flüchtlingshilfe der UN vor Ort auf.
„Wir“ schicken Tod bringende Drohnen in andere Länder und der amerikanische Präsident entscheidet „ex cathedra“ über Leben und Tod. Betroffen sind oft Unbeteiligte in Krankenhäusern, bei Hochzeitsgesellschaften etc.
Kurzum – es ist Zeitenwende und die Lebenslügen der Vergangenheit funktionieren nicht mehr. Die Not in der Welt ist – neben dem obszönen Reichtum des Geldadels – so groß, dass sie zu uns kommt.
Die Not sieht keinen anderen Ausweg mehr.
Haben wir wirklich geglaubt, dass „wir“ unseren gesellschaftlichen Reichtum in den Konsumgesellschaften des Westens unaufhörlich steigern können und die Menschen in den Elendsregionen unserer Erde „vor die Hunde gehen“ und dies gut gehen kann? – Wohl kaum!
„Wir“ müssen endlich realisieren, dass alles mit allem zusammenhängt und „wir“ mit unseren Kindern und Enkeln nur dann eine gute und sichere Zukunft haben, wenn wir auch den Menschen in den „gefallenen Staaten“ ein menschenwürdiges Leben ermöglichen.
Mit anderen Worten – „wir“ werden einen Teil des gewohnten Lebensstandards abgeben müssen. Die Geringverdiener müssen davor selbstverständlich verschont bleiben und die Reichen und Schönen sollen endlich angemessen zum Gemeinwohl beitragen.
Es ist Zeitenwende und es ist umso besser für „uns“, wenn wir das möglichst rasch und in seiner vollen Bedeutung realisieren. Man muss vor diesen notwendigen Entwicklungen auch keine Angst haben, denn sie sind letztlich menschlich, würdig und machbar.
Die Alternative wäre der permanente Krieg und Terror zwischen den Wohlhabenden und Habenichtsen unserer Weltgesellschaft und das wäre ein erbärmlicher Rückfall in die Barbarei.
Die Vision der guten Nachbarschaft nach außen und im Inneren gilt nach wie vor – die Dimension der Nachbarschaft hat sich im 21. Jahrhundert aber auf die Weltgemeinschaft erweitert.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ich wünsche Ihnen trotz oder gerade vor dem Hintergrund meiner des Nachdenkens
werten Worte eine schöne Adventszeit und den immerwährenden Zauber der
Weihnacht.
Es wäre gut und wichtig, wenn wir zumindest einen Teil der harmonischen,
friedvollen, zauberhaften Weihnachtsstimmung ins
Neue Jahr 2016 bringen könnten. Versuchen und machen wir es doch einfach!
Ihr
Helmut J. Himmler

 

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