
Unter großer Anteilnahme wurde Altbürgermeister Andreas Birner beigesetzt. Zahlreiche Bürger, politische Weggefährten, amtierende und ehemalige Bürgermeister und die beiden Feuerwehren der Gemeinde gaben ihm am Samstag das letzte Geleit.

Unter großer Anteilnahme wurde Altbürgermeister Andreas Birner beigesetzt. Zahlreiche Bürger, politische Weggefährten, amtierende und ehemalige Bürgermeister und die beiden Feuerwehren der Gemeinde gaben ihm am Samstag das letzte Geleit.
Vor dem Sterberosenkranz und dem Gottesdienst in der Kirche St. Michael gedachten viele des Verstorbenen in stillem Gebet am Sarg vor der Aussegnungshalle im Friedhof. Pfarrer Dominik Mitterer, der zusammen mit Konrad Kummer den Trauergottesdienst zelebrierte, sagte, dass die Gemeinde heute von einem geliebten Menschen Abschied nehme. Sein Platz im Leben und in der Kirche werde fortan leer bleiben. Aber der Tod von Andreas Birner sei kein Abschied für immer. Denn wer, wie der Verstorbene, an Gott glaube, für den gebe es ein Wiedersehen in dessen Reich.
"Sein Amt als Bürgermeister, das er 23 Jahre ausgeübt hat, war auch Birners Hobby. Sein Herzblut hat der väterliche Politiker mehr oder minder für seine Gemeinde und seine Vereine vergossen", betonte der Geistliche. Birner seien zahlreiche Auszeichnungen und Titel verliehen worden, die aber in Gottes Reich nicht zählten. Denn dort gelte nur, wie man auf Erden gelebt habe.
Bürgermeister Franz Birkl meinte, dass in der Stunde des Abschieds von Andreas Birner bedrückende, widerstrebende Gefühle aufkämen: "Zum einen bringt im christlichen Glauben der Tod die Erlösung. Aber dann sind da auch die eigene Ohnmacht, das Gefühl des Verlustes, denn es fehlt jemand in der Familie, bei Freunden, Nachbarn und langjährigen Weggefährten." In seiner 23-jährigen Amtszeit als Bürgermeister habe sich Andreas Birner mit großem Engagement dem Zusammenwachsen der im Zuge der Gebietsreform neu gebildeten Gemeinde gewidmet und eine beliebte Wohngemeinde mit moderner Infrastruktur entwickelt.
Der Verstorbene habe eigene Belange hinter das Wohl der Allgemeinheit gestellt. Die örtlichen Vereine habe er als Rückgrat der Gesellschaft angesehen, gerade die beiden Feuerwehren seien ihm sehr am Herzen gelegen. Ihm sei es zu verdanken, dass sich die Sportvereine auch für den Breitensport geöffnet hätten. Birner sei Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und Ehrenbürger der Gemeinde Poppenricht sowie lange Jahre Kreisrat gewesen.
Als einfacher Bauernsohn habe der "kleine Anderl" eine Anstellung bei der Gemeinde erhalten, blickte SPD-Ortsverbandsvorsitzender Alfons Graf zurück. Nur mit gutem Zureden habe die SPD Birner 1979 dazu gebracht, nach dem Rücktritt von Hans Gebhardt für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Birner sei dann ein Gemeindeoberhaupt für alle gewesen, habe die Vereine dazu ermahnt, miteinander zu reden. Auf die Gemeindekasse habe er geachtet wie kein Zweiter. Viele Auszeichnungen habe er bekommen, und seine Familie könne stolz sein auf ihn. Erst kürzlich sei Birner für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der SPD geehrt worden. Graf: "Andreas Birner war kein großer Mann, aber ein großartiger Mensch."
Christian Beck betonte, dass die Feuerwehr Traßlberg um ihr Ehrenmitglied trauere. Seit 1979 habe Birner dem Verein angehört. Er habe immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr gehabt und notwendige Beschaffungen unterstützt. Für die Feuerwehr Poppenricht unterstrich Christian Krieger, dass Andreas Birner in seiner Zeit als Bürgermeister ein überaus zuverlässiger Ansprechpartner gewesen sei, als es um den Neubau des Gerätehauses oder die Anschaffung des Löschgruppenfahrzeugs gegangen sei. Über 35 Jahre habe der Verstorbene dem Sportverein Poppenricht angehört, der ihn zum Ehrenmitglied ernannt habe, betonte Stefan Hüttl.
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