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Bauboom in der Gemeinde Berg – Haushaltsjahr 2014 mit 2,5 Millionen Euro Überschuss abgeschlossen

Veröffentlicht am 12.01.2015 in Kommunalpolitik

Schon beim Neujahrsempfang der Gemeinde Berg hatte Bürgermeister Helmut Himmler von einem „wahrlich guten Jahr 2014“ in der Gemeinde gesprochen. Trotz umfangreicher Investitionstätigkeit in den Bereichen technische und soziale Infrastruktur sei das Jahr mit einem Überschuss in Höhe von 2,5 Millionen Euro abgeschlossen worden.

Die wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen des letzten Jahres seinen gewesen: Neubau der Gemeindeverbindungsstraße Gnadenberg – Hagenhausen, Bau einer weiteren Kinderkrippe, Generalsanierung und Modernisierung von Bauhof und Zentrale der Wasserversorgung an der Waller Straße, Erneuerung der Heizungsanklagen im Feuerwehrzentrum Berg sowie im Kindergarten Unterölsbach, Abarbeitung des Straßensanierungsprogramms 2014, Erschließung der Baugebiete Berg – am Ludwigskanal, Stöckelsberg und Sindlbach, Erweiterung des Gewerbegebietes Meilenhofen-Ost. Auch bei den  Straßenbaumaßnahmen an  der Staatsstraße 2240 (Kreisverkehr Unterölsbach, Ortsdurchfahrt Berg) seien erhebliche Kostenbeteiligungen der Kommune erforderlich gewesen.

Die Einnahmen lagen 2014 beim sog. Vollzug der Kassengeschäfte bei nahezu 23,5 Millionen Euro. Der erwirtschaftete Überschuss werde nach Angaben des Bürgermeisters den vorhandenen Rücklagen zugeführt und diene der soliden Finanzierung anstehender Zukunftsprojekte, z. B. dem mit 9,25 Millionen Euro veranschlagten neuen Sportzentrum an der Schulstraße.

Nach mehreren Machbarkeitsstudien und einem erfolgreich durchgeführten Grunderwerb werde man das bestehende Hallenbad sanieren und attraktiver gestalten sowie die bestehende Zweifachturnhalle durch eine neue Sport- und Veranstaltungshalle ersetzen. Die schuldenfreie Gemeinde solle auch in Zukunft schuldenfrei bleiben.

Ein wahrer Bauboom herrscht nach Aussagen Himmlers derzeit im ganzen Gemeindegebiet – insbesondere aber im Hauptort Berg. Im vergangenen Jahr habe man in der Gemeindeverwaltung 122 Bauangelegenheiten bearbeitet und die meisten der genehmigten Bauanliegen seien bereits in der baulichen Umsetzung. Daher erwarte man in Berg in den kommenden Jahren einen deutlichen Anstieg der Bevölkerung.

Am 31.12.2014 lebten 7.540 Bürgerinnen und Bürger mit Hauptwohnsitz in den 34 Gemeindeteilen von Berg und einschließlich der 345 Nebenwohnsitze seien es 7.885 Menschen gewesen. Die Geburten in Berg sind im Vergleich zu den Vorjahren wieder deutlich auf 67 im Jahr 2014 gestiegen, wobei  die Sterbefälle mit zuletzt 73 stetig höher liegen. Daher – so Bürgermeister Helmut Himmler –  setze er auf stetigen Zuzug, um die Einwohnerzahl zu halten bzw. sogar zu steigern.

In Berg werde es auch in Zukunft einen Zuwachs an Einwohnern geben, da die Kommunalpolitik auf attraktive Dörfer, dichte soziale Infrastruktur durch alle Lebensphasen, beste und lückenlose Betreuung in den Schulen und Kindergärten, vielfältige Freizeitangebote usw. – mithin also auf gute Lebensqualität setze.

Die vielfach beklagten Leerstände in den Dörfern und auch den immer wieder angeführten Rückgang an Bevölkerung werde es im Einzugsbereich großer Städte und somit in der Gemeinde Berg nicht geben.

Der Zustrom in die Großstädte mit den enormen Kostensteigerungen bei Miet- und Eigentumswohnungen führe in der Konsequenz zu neuem Siedlungsdruck in den peripheren Regionen der Ballungsgebiete. Junge Familien aus dem Mittelstand seien daher das eindeutige Zuzugspotential, das man im Sinne der Zukunftssicherung nutzen wolle.

Im vergangenen Jahr fanden 24 Paare den Weg ins Standesamt, um die Ehe zu schließen und am letzten Tag des Jahres 2014 gab es 707 Gewerbetreibende im Gemeindegebiet von Berg.

 

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