Wir wollen Gute Bildung! Statt CSU-Versagen.
Das Schuljahr geht zu Ende, die CSU-Bildungspolitik hoffentlich auch. Der Bildungs-Experte im Kompetenzteam der BayernSPD, Hans-Ulrich Pfaffmann, zieht Bilanz. In den letzten fünf Jahren ist nämlich wieder nichts passiert.
An den bayerischen Schulen unterrichten inzwischen Staatsförster, Rentner und Abiturienten – gibt es keine Lehrer?
„Das Problem Lehrermangel ist hausgemacht. Die Staatsregierung hat anscheinend noch immer nicht begriffen. Wer 1000 Grundschul-Lehramts-Absolventen pro Jahr nicht einstellt, der will offenbar den Lehrermangel. Und wenn nicht eingestellt wird, überlegt man sich dreimal, ob man das studiert, dadurch wird die Situation auch nicht besser. Wir fordern, dass die Junglehrer, die das Staatsexamen bestehen, auch eingestellt werden. Wir fordern, dass keine Klasse mehr als 25 Schüler hat, oder dass in größeren Klassen dann zwei Lehrer unterrichten.“
Auf ihrem Parteitag hat die CSU die Bildung als eines ihrer zentralen Wahlkampf-Themen benannt… „Die CSU läuft jetzt durch die Lande und entdeckt dieses Thema für sich. Herzliche Grüße und Glückwunsch, dass es inzwischen zu Euch durchgesickert ist! Aber wer 50 Jahre lang ein so wichtiges Thema verschläft, ist unglaubwürdig. Die CSU ist nicht nur zu spät dran, auch die Inhalte stimmen nicht. Statt 36 Schülern sollen es jetzt 34 pro Klasse werden – wo ist da bitte der Fortschritt? Das ist kein Fortschritt, sondern Ignoranz.“
‚Keine Klasse über 25‘ und Eure anderen Forderungen – wie wollt Ihr das finanzieren?
„Ich hätte auch keine Angst vor Umschichtungen. Bildung ist der einzige Rohstoff, den wir haben, und man kann ihn gar nicht zuviel fördern. Aber das Schöne ist ja: Es geht auch ohne Kürzungen in anderen Haushalten. Seit 2005 haben wir erfreulicherweise 4,4 Milliarden Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen bekommen. Die Bildungsmilliarde, die wir fordern, ließe sich leicht aus diesen Rücklagen speisen.“
Frauen verdienen mehr.
Heute mit der stellvertretenden Landes- sowie Fraktionsvorsitzenden Adelheid Rupp, im Kompetenzteam die Expertin für Frauenpolitik und Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), die bei der Landeskonferenz am vergangenen Wochenende mit hervorragendem Ergebnis im Amt bestätigt wurde:
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen der sozialdemokratischen Frauen, die mich mit 96 Prozent als Landesvorsitzende wiedergewählt haben. Vielen Dank nochmal von hier aus! Unser Schwerpunkt in den nächsten Wochen wird der Kampf für den Mindestlohn sein. Von den Niedriglohnempfängern sind rund 70 Prozent Frauen. Und Frauen verdienen mehr!“
Franz Maget: „Unterwegs für ein gerechtes Bayern.“
Werbung machen für ein gerechtes Bayern will Franz Maget auf seiner Bustour durch alle Bezirke des Freistaats. Den frisch beklebten Bus stellte Maget am Mittwoch in der Münchner Innenstadt vor: „Wir starten jetzt voller Zuversicht in einen anstrengenden aber schönen Landtagswahlkampf, auf den ich mich freue. Wir haben das bessere Programm für Bayerns Zukunft, und wir haben die besseren Kandidatinnen und Kandidaten. Auf der Reise mit dem Wahlkampfbus hoffe ich, möglichst vielen Menschen zu begegnen, denn das persönliche Gespräch mit den Menschen liegt mir sehr am Herzen“, sagte Maget vor zahlreichen Medienvertretern und Schaulustigen. „Parlamentarische Debatten machen mir große Freude, aber am liebsten hab ich den direkten Kontakt zum Volk, das ich vertreten darf.“ Den vorläufigen Plan der Bustour findet ihr anbei als pdf.
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