Fröhlich und ungezwungen feierte der SPD-Ortsverein Breitenbrunn nach 25 Jahren seine Wiedergründung
Der SPD-Bezirksvorsitzende MdL Franz Schindler, prominentester unter den gut 70 Gästen im Lehnersaal, lobte die Breitenbrunner Genossinnen und Genossen für ihren Mut. „Es gehört eine Menge dazu, unter solch schwierigen Bedingungen einen Ortsverein zu gründen.“
In seinem Referat über Geschichte und Gegenwart der SPD wandte sich Schindler vor allem an die zahlreichen Nicht- und Neumitglieder und legte ihnen dar, mit welchen Stärken und Prinzipien es die SPD zu der vermutlich ältesten demokratischen Partei der Welt gebracht hat.

Der Bayernvorsitzende Ludwig Stiegler, wegen einer USA-Reise verhindert, bekundete in einem Brief seine Freude, dass nun auch die Lücke in Breitenbrunn geschlossen wird und bot dem neuen Ortsverein auch seine persönliche Unterstützung an.
Die Vorstandswahl dauerte nur wenige Minuten.
Die frisch gewählten Vorsitzenden Andreas Gabler und Lydia Losehand bedankten sich „bei der großen Familie SPD“ für die tatkräftige Unterstützung im Vorfeld der Gründung.
Namentlich richtete sich ihr Dank an Franz Schindler, die Kreisvorsitzende Carolin Braun, Orgaleiter Gerd Lindl, den früheren Vorsitzenden Franz Klaus und an Ludwig Hahn.

In seiner Ansprache schilderte der Vorsitzende Andreas Gabler den Start in die politische Arbeit hoffnungsfroh und realistisch: Die Breitenbrunner Genossen werden Ernst machen mit der Bürgernähe. „Wir wollen Ansprechpartner sein für die Probleme vor Ort, auch für jeden Einzelnen, und wir wollen gemeinsam Lösungen erarbeiten. Unser Ziel ist, dass selbst die, die sich mit der Bundes- und Landespolitik nicht anfreunden können, sagen: ‚Ja, die Jungs und Mädels von der Breitenbrunner SPD die tun was, die tun es gescheit und machen es mit Spaß an der Sache. Da macht man gern mit’."
Ausdrücklich lud er auch alle zur Zusammenarbeit ein, die nicht Mitglied der SPD sind. Gabler: „Wir werden niemand mit dem Parteibuch drohen.“

Die Kreisvorsitzende Carolin Braun betonte, dass es Bürger aus Breitenbrunn seien, die in ihrer Gemeinde eine politische Alternative haben wollen, die sich zu diesem Akt der gelebten Demokratie zusammengefunden hätten. Das Tandem Gabler-Losehand habe sich bereits bei den Vorarbeiten bewährt. „Eine Frau, ein Mann, zwei Generationen, besser geht es nicht. Ihr werdet das hervorragend machen!“
Die Demokratie lebe davon, dass man eine Wahlmöglichkeit habe, meinte Unterbezirksvorsitzender Uli Hübner, "es gibt genügend Gründe, sich zu engagieren und sich einzumischen", das gehe am besten bei der SPD.
Zum Abschluss des offiziellen Teils gab es ein Glas Sekt für jeden und man trank gemäß Andreas Gablers Trinkspruch „Auf Breitenbrunn“.
In den Vorstand wurden gewählt (alle einstimmig): Vorsitzender: Andreas Gabler, Stellvertreterin: Lydia Losehand, Kassier: Ernst Hautmann, Beisitzer: Helmut Losehand, Revisoren: Marion Bedi-Visschers und Franz Rödl.