Das neue Planschbecken ist fertig!
Seit ihrem Antrag von 26.04.1999 verfolgt die SPD-Stadtratsfraktion das Ziel, das Waldbad schrittweise zu modernisieren und ,wenn möglich, zum Ganzjahresbad auszubauen. Heute , 13 Jahre später, konnte am 07.05.2012 der erste Erfolg verbucht werden.
"Anfangs waren wir skeptisch, aber dann hat sich gezeigt, dass der Arbeitskreis hervorragende Arbeit leistet!" Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn zeigte sich voll des Lobes über den ersten Teilschritt zur Aufwertung des Waldbades: Das neue Planschbecken, Eltern-Kind-Bereich genannt, ist nun auch offiziell eröffnet.

Bürgermeister Michael Göth erinnerte an die erste Sitzung des interfraktionellen Arbeitskreises im Mai 2010, seitdem sei viel geschehen. Im Beisein von Stadträten, Arbeitskreis-Mitgliedern, Bauhof, Stadtgärtnerei, Stadtbauamt, Schwimmmeister und Kiosk-Pächterin erklärte Göth die neue Anlage für offiziell eröffnet.
Höhenversetzte Becken
"Die erste Erhaltungsmaßnahme des Waldbades ist der Neubau des Baby-Planschbeckens (Eltern-Kind-Bereich) nach Beschluss des Stadtrates und auf Grundlage der Empfehlungen des Arbeitskreises Waldbad." Als Beckenform wählte man eine organische Form in Edelstahlbauweise. Die Verbindung der höhenversetzten Becken verläuft über eine schräge Ebene als Rutsche.

Rund um das Becken verlegten die Arbeiter als befestigte Fläche einen etwa drei Meter breiten Gehstreifen aus Gummimaterial, der in Sandfarben einen mediterranen Flair zeigt. Bunte Ringe darin und Sitzhügel neben der Rutsche gestalten den Beckenumgang kindgerecht. Ein weiteres Sonnensegel soll für den Planschbereich im Hochsommer Schatten spenden.
Als Ausstattungs-Attraktionen des Beckens gibt es für die jungen Badegäste einen Wasserschleier in Pilzform, Wasserspeierdüsen, einen Wasserigel und einen (wiederverwendeten) Delphin am Beckenrand. Deren Spritzweiten wurden nach Einbau der Pumpen fein abgestimmt und zeitgesteuert geregelt.
Weitere Schritte geplant
Im Arbeitskreis Waldbad werden derzeit konkrete Pläne zur Neugestaltung des Eingangsbereiches mit Duschen, Umkleiden und Kasse sowie Kiosk besprochen und für den Stadtrat zur Entscheidung vorbereitet. Diese künftige Maßnahme bildet den zweiten Abschnitt zum Erhalt des Waldbades.
Anschließend soll eine Attraktivitätssteigerung für das Nichtschwimmerbecken im Vordergrund stehen soll. Am Ende der Planungen steht die visionäre Umwandlung des bisherigen Waldbades zum Ganzjahresbades an.
"Die Umsetzung der einzelnen Bauabschnitte wird entsprechend der Haushaltsmittel Zug um Zug erfolgen", so Erster Bürgermeister Michael Göth.
Text: Gebhard/SRZ und Steiner