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Ehrenamt und Aus- und Fortbildung beim THW gestärkt

Veröffentlicht am 24.06.2006 in Bundespolitik

Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder:
“Trotz schwieriger Haushaltslage hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages ein wichtiges Signal an das Technische Hilfswerk (THW) und seine ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gegeben.“

Die Ortsverbände und die Helfervereinigung des Technischen Hilfswerkes erhalten 2006 3,6 Millionen Euro mehr als ursprünglich im Regierungsentwurf vorgesehen war. Damit wird die Arbeit der ehrenamtlich Tätigen massiv gestärkt.

Im Haushaltsentwurf des Bundesinnenministeriums war vorgesehen, die Ausgaben für die Ortsverbände um 314.000 Euro auf 19,9 Millionen Euro abzusenken. Insgesamt stehen den Ortsverbänden des THW 2006 nun 23,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das ist ein Aufwuchs um 14,5 Prozent. Die Helfervereinigung des THW erhält zusaetzlich 60.000 Euro und hat damit 958.000 Euro zur Verfügung.

Zusätzlich wurde die Aus- und Fortbildung beim THW gegenüber dem Regierungsentwurf um 1,5 Millionen Euro gestärkt. Der ursprüngliche Ansatz von 3,1 Millionen Euro erhöhte sich damit auf 4,6 Millionen Euro.

Mit seiner ehrenamtlichen Basis von 40.733 aktiven Helferinnen und Helfern ist das THW eine einzigartige Bundesbehörde.

Insgesamt sind derzeit 79.052 Helfer registriert. Die 668 Ortsverbände des THW bezahlen aus den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln den Betrieb von Einsatzfahrzeugen, die Bewirtschaftung der Grundstücke, Materialerhaltung, Wartung und Instandsetzung sowie die Ausbildung der ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfer.

Politisch war es an dieser wichtigen Nahtstelle nicht vertretbar, die Mittel zu kürzen, denn auf den Schultern der Ehrenamtler liegt nicht nur die Arbeit im Einsatz, sondern auch die immer wichtiger werdende Jugendarbeit. Anlässlich der Fussballweltmeisterschaft werden die Ehrenamtler des THW mit zahlreichen zusätzlichen Einsätzen in erheblichen Umfang zur Sicherheit der Sportereignisse beitragen.

Die deutliche Erhöhung der Ansätze ist ein klares Signal an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im THW, dass ihre Arbeit eine Schlüsselrolle hat.

Marianne Schieder: „Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang allen THW´lern der Oberpfalz, die zum Beispiel erst bei der Schneekatastrophe so hervorragende Arbeit geleistet haben.“

 

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