„Während deiner langjährigen Mitgliedschaft hast du dich erfolgreich in der SPD engagiert. Mit deiner Arbeit hast du beispielhaft die sozialdemokra-tischen Ideale Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität mit Leben erfüllt. Dafür spricht dir die Sozialdemokratische Partei Deutschlands Dank und Anerken-nung aus.“
So steht es in dem vom Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel und Landbezirksvorsitzenden Florian Pronold unterzeichneten Ehrenbrief, mit dem der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Georg Söldner gemeinsam mit Kreis- und Bezirksrat Richard Gaßner den ehemaligen langjährigen Ortsvorsitzenden Hubert Söllner bei der Jahres-hauptversammlung für dessen 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD auszeichnete.
Söllner habe, so der Ortsvorsitzende drei Jahrzehnte im Ortsverein als Schriftführer, stellvertretender Vorsitzender und als engagierter Vorsitzender mitgearbeitet.
20 Jahre habe er sich für die SPD im Markt-gemeinderat und dort in verschiedenen Ausschüssen eingebracht. Knapp 30 Jahre habe Hubert Söllner blickte Bezirksrat Gaßner zurück, als Schriftführer und auch als stellvertretender Vorsitzender im SPD-Kreisverband mitgearbeitet und sei von 2002 bis 2008 Mitglied im Kreistag gewesen.
„Dafür wollen wir ihm danken,“ so Gaßner. „Wenn die Gemeinden im Naturpark Hirschwald im Bereich Tourismus überregional austreten wollen, dann müssen sie sich als gemeinsamer Raum darstellen, mehr Herzblut einbringen“ hob Richard Gaßner in der Jahreshauptversammlung hervor.
Er sehe die Naturparkgemeinden als eine Solidargemeindacht und gab bekannt, dass ab 1. Juni Isabel Lautenschlager aus Ensdorf neue Geschäftsführerin des Naturparks Hirschwald sein werde. Zur Schließung des Kindergartens in Vilshofen meinte er „… ich kann das nicht nachvollziehen, aus dem Kindergarten hätte man doch eine Kinderkrippe machen können.“ Er verwies auf die derzeitige Förderung von bis zu 80 Prozent, die keine Gefälligkeit der Bundesregierung sei und meinte, „wer da heute nicht reagiert wird es morgen spüren.“
Gut ausgebildete junge Menschen würde es in die Ballungsgebiete ziehen, die Infrastruktur werde ausgedünnt, merkte er weiter an und kritisierte „Da vermisse ich seit Jahren eine vernünftige Landesentwicklungsplanung.“ Neben der Betreuung und dem Umweltschutz werde die Energiepolitik in Zukunft eine große Herausforderung für die Kommunen darstellen, gab sich Gaßner überzeugt.
Beim Rückkauf der Straßenbeleuchtungen mit Umrüstung auf LED-Technik sehe er für deren Instandhaltung die Notwendigkeit interkommunaler Zusammenarbeit in regionalen Verbunden als notwendig an. Dies ergebe auf Zeit gesehen enorme Einsparungen, sagte er und fügte an „Wir sind als Kommunen in einer gewissen Vorbildfunktion gegenüber den Bürger, damit kommende Generationen noch eine lebenswerte Umwelt vorfinden.“ Bei seinem Bericht aus dem Bezirkstag hob Gaßner hervor: „Auch beim Bau von Studentenwohnungen für die Hochschulestandorte Amberg und Weiden ist bei Bedarf das Engagement des Bezirks gefordert.“
Bild: Mit dem Ehrenbrief und der Ehrennadel der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands zeichnete SPD-Ortsvorsitzender Georg Söldner (rechts) gemeinsam mit Kreis- und Bezirksrat Richard Gaßner (links) den langjährigen ehemaligen Ortsvorsitzenden Hubert Söllner für dessen 40-jährige Mitgliedschaft aus.