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Fahren die Kinder sicher in den Schulbussen?

Veröffentlicht am 15.09.2016 in Bildung

Abgeordneter Reinhold Strobl (SPD) fragt nach und fordert mehr Geld für Landkreis und Gemeinden.

 

"Wie ist es um die Schulwegsicherheit in Bayern gestellt." Dieser Frage ging der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl nach und stellte eine entsprechende Anfrage an die Staatsregierung. „Mich interessierte die Anzahl der Unfälle in Bayern auf dem Weg zur Schule und zurück, die Ursachen und die körperlichen Auswirkungen“. Wie Strobl mitgeteilt wurde, verunglückten in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 253 Kinder in Linienbussen auf dem Schulweg in Bayern. Zu tödlichen Schulwegunfällen kam es zum Glück nicht.

 

Technische Mängel, so erfuhr der Abgeordnete aus dem Ministerium, waren nicht schuld an den Unfällen. Eine Frage, so Strobl, sei in dem Zusammenhang immer auch eine Reduzierung der Stehplätze. Gesetzliche Bestimmungen, so das Ministerium, welche eine Beförderung von stehenden Schülern in Schulbussen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 t ausschließen, würden nicht existieren.

Die finanzielle Förderung des Schulbusverkehrs durch den Freistaat bleibe nach Ansicht von Strobl unterfinanziert. Der Landkreis Amberg-Sulzbach und die Gemeinden müssen hier große Summen selbst tragen. Eine Verbesserung der Finanzierung durch den Staat ist unumgänglich, fordert der Abgeordnete. „Ich möchte dies mit zwei einfachen Beispielen verdeutlichen:

Kümmersbruck hatte in 2014 Kosten für die notwendige Schülerbeförderung in Höhe von 135.878 Euro und bekam eine Zuweisung von 96.388 Euro durch den Freistaat.

Hirschau hatte in 2014 Kosten für die notwendige Schülerbeförderung in Höhe von 149.340 Euro und bekam dafür eine  Zuweisung von 80.052 Euro durch den Freistaat.

Für Amberg-Sulzbach sah es so aus: Kosten in 2014: 3.500.332 Euro – Zuweisung 2.307.716 Euro.

Selbst wenn der Landkreis weitere Busse einsetzen wollte, mit mehr Sitzplätzen und weniger Stehplätzen, wäre eine Finanzierung nicht möglich. Die Staatsregierung muss den Landkreisen und Gemeinden da deutlich mehr unter die Arme greifen“, fordert der Abgeordnete.

 

Presseerklärung

Reinhold Strobl, MdL

Bürgerbüro

Birkenweg 33
92253 Schnaittenbach
Tel. 09622-703636
Fax 09622-703635

 

E-Mail: reinhold.strobl@bayernspd-landtag.de
www.reinhold-strobl.de
https://www.facebook.com/StroblReinhold

 

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