„Die Exportquote im Landkreis Amberg-Sulzbach ist bayernweit hervorragend, wir haben ein Plus an versicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, im besonderen beim Dienstleistungsgewerbe zu verzeichnen“ betonte Landrat Armin Nentwig bei einer gemeinsamen Sitzung der geschäftsführenden Vorstände des SPD-Kreisverband und der Kreistagsfraktion.
. Im Sondermaschinenbau, der Kunststoff- und Sitztechnik, der Informations- und Umwelttechnik belege die Region eine Spitzenposition „… und da müssen wir noch weiter hineinstoßen“. Auch künftig sei sein Motto „der Landrat für alle“ zu sein, er sehe sein Amt überparteilich zum Wohle der Heimatregion. Alle von der SPD zur Kommunalwahl 2002 aufgestellten Programmpunkte, erinnerte er, seien erfüllt worden „… eine hervorragende Bilanz“.
Den ungeschmälerten Erhalt aller Kreiseinrichtungen in der Stadt Sulzbach-Rosenberg forderte Kreisrat Gerd Geismann und hob deren Bedeutung für den gesamten Landkreis hervor. Ohne das St.-Anna-Krankenhaus mit seiner Funktionalität als Akutkrankenhaus könne die medizinische Versorgung der Region nicht sichergestellt werden. Auch im Bildungsbereich sei der Landkreis in Sulzbach-Rosenberg beispielhaft engagiert. Eine weiterer Ausbau des ÖPNV-Netzes betrachte er als wünschenswert, führte Geismann weiter aus, die erheblichen Verbesserungen in letzter Zeit seien anzuerkennen. „Die enormen Leistungen der Stadt haben mit zur positiven Entwicklung der Gemeinden und des Landkreiseis beigetragen“ würdigte Landrat Nentwig die Erfolge Sulzbach-Rosenbergs bei Betriebsansiedlungen.
Damit sei die Stadt ihrer zentralörtlichen Funktion als Mittelzentrum in hervorragender Weise gerecht geworden. „Ich werde nicht ruhen bis der letzte junge Mensch seinen Ausbildungsplatz hat“ fuhr Nentwig, der auch weiterhin den Schwerpunkt der Kreisentwicklung in der Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sieht, fort. „Es stehen in einigen Jahren die geburtenschwachen Jahrgänge zur Ausbildung an“ erinnerte er.
Deshalb betrachte er es als vorausschauend, „dass die Firmen bereits 2007 verstärkt Lehrplätze zur Verfügung stellen, um auch in Zukunft gut ausgebildetes Personal zu haben“. Der Landkreis werde mit Berufsschulen, Agentur für Arbeit und ARGE sowie Bildungswerken eigene Jahres-Ausbildungsklassen anbieten. „Die Stärkung der wirtschaftlichen Innovationskraft in Bayern muss über eine Stärkung der schulischen Bildung erfolgen“ gab sich SPD-Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl überzeugt. Ingenieure aller Fachrichtungen würden händeringend gesucht, so der Landtagsabgeordnete, der Mitglied im Bildungsausschuss des Landtags ist. Grund sei, dass im bayerischen Schulsystem technische und naturwissenschaftliche Interessen der Schüler nicht stark genug gefördert würden.
Er plädiere dafür, dass die technisch-naturwissenschaftliche Interessen der Schüler speziell in den letzten Schuljahren stärker zu fördern.
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Geschlossen stehen die Spitzen des SPD-Kreisverband und der SPD-Kreistagsfraktion hinter einer erneuten Kandidatur von Landrat Armin Nentwig (vorne rechts) der mit ihnen die Erfolge seiner Amtszeit und die künftigen Zielsetzungen diskutierte.