Die Freystädter Stadträtin und stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Katja Vogel besuchte auf Vorschlag des Unterbezirks die SPD-Kommunalakademie.
Damit gehört die 26jährige Kommunalpolitikerin zu 100 ausgewählten Nachwuchstalenten, die bundesweit vom SPD-Parteivorstand und der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik) ausgewählt wurden, um an insgesamt drei Wochenenden für Führungsaufgaben qualifiziert zu werden.
"Nachwuchssorgen haben alle Parteien. Die SPD muss aber auch in Zukunft sicherstellen, dass sie den Wählern ein leistungsfähiges Kandidatenangebot unterbreiten kann", begründete Franz Müntefering dieses Qualifizierungsangebot, mit dem die SPD seit 2002 politische Talente professionell ausbildet und auf Führungsaufgaben in der Kommunalpolitik vorbereitet.
Das Trainingskonzept der Kommunalakademie ist anspruchsvoll. Erfahrene Trainer lehren die Teilnehmer
Selbstorganisation, Kommunikation, Projekt- und Konfliktmanagement. Das Erwerben von Methodenkompetenz durch Rhetorik, Öffentlichkeitsarbeit und Präsentation gehörte ebenso zu den Ausbildungsinhalten wie die
Diskussion mit Spitzenpolitikern aus Bund, Ländern und Kommunen, darunter auch der Nürnberger Oberbürgermeister Uli Maly und die Bildungsministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen.
Im Zentrum der drei Module stand dabei jeweils ein Schwerpunktthema.
Handlungsfelder kommunaler Politik
Sozialpolitik
Stadtentwicklung
Betulichen Seminarablauf gab es dabei nicht. Der Unterricht, den Profi-Trainer und Politiker erteilten, forderte den Teilnehmern höchste Lernbereitschaft und Leistungsfähigkeit ab.
Besonders beeindruckt zeigte sich Katja Vogel von den vielfältigen Arbeitsformen und Methoden, die bei der Kommunalakademie vermittelt und eingeübt wurden. Nach insgesamt neun anstrengenden und inhaltsvollen
Tagen wurden die Nachwuchspolitiker aus der SPD-Talentschmiede entlassen, mit einem an Ideen, Tipps und Tricks für die Erneuerung der Partei- und Fraktionsarbeit vor Ort entsprechend gefüllten Handwerkskoffer.
"Ich hoffe, Vieles von dem gelernten auch in die Tat umsetzen zu können.
Meine Fraktionskollegen dürfen sich auf eine Fülle moderner Formen der
Gremienarbeit freuen", meint die Stadträtin augenzwinkernd.
Die erlernten Konzepte will sie auch an SPD-Kreisverband und Unterbezirk weitergeben.