MdL Reinhold Strobl bringt alle Verantwortlichen zusammen –Barrierefreiheit und Gleisunterführung
Zu einem Gespräch mit allen Verantwortlichen rund um den Amberger Bahnhof hat Reinhold Strobl, MdL, eingeladen. „Der Bahnhof in Amberg ist seit Jahren ein viel diskutiertes Thema.
Politischen Besuch hatte er auch schon häufig, eine Lösung für die längst überfällige Barrierefreiheit und Sanierung ist bisher aber nicht in Sicht. Auch über eine Gleisunterführung als Verbindung von Altstadt und Klinikum wird seit Jahren gesprochen, eine konkrete Umsetzung ist auch hier nicht zu sehen,“
Das könnte sich nun ändern, denn Strobl war es gelungen, alle Verantwortlichen zu einem Termin vor Ort zusammen zu bringen. Direkt auf dem Bahnhofsgelände vor den Gleisen diskutierten Günther Pichler, Leiter Regionalbereich Süd der DB Station&Service AG , der Bahnnetzverantwortliche Markus Liebl, Oberbürgermeister Michael Cerny, Bürgermeisterin Brigitte Netta, Markus Schreiber von der DB Immobilien GmbH und Vertreter des SPD Stadtverbandes über die Kernthemen. „Der Bahnhof Amberg ist ein Knotenbahnhof“, versicherte Günther Pichler, „da müssen wir gemeinsam mit dem Freistaat Bayern ansetzen“.
Stadtrat Dieter Amann erinnerte daran, dass Ministerpräsident Horst Seehofer bis 2023 alle bayerischen Bahnhöfe barrierefrei ausbauen wolle. Dann müsse doch Amberg mit weit mehr als 2000 Fahrgästen pro Tag und als Knotenbahnhof auf jeden Fall berücksichtigt werden.
Ein so bedeutender Bahnhof, der die Metropolregion Nürnberg mit der Nordsüdachse Regensburg Hof und in östlicher Richtung nach Prag verbindet, müsse auf alle Fälle in den so genannten vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans für den barrierefreien Ausbau, aufgenommen werden, so die übereinstimmende Meinung. Oberbürgermeister Michael Cerny betonte, dass hier jetzt alle Beteiligten, Freistaat, Bund und die Stadt an einer Planungsvereinbarung als nächsten Schritt arbeiten müssten.
Alle Anwesenden waren sich einig, dass ein Gesamtkonzept für den Bahnhof wichtig sei. Und dazu gehöre nicht nur der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs, sondern auch die Unterführung, bzw. Verbindung der Altstadt unter den Gleisen durch zum Klinikum und der Marienstraße. Bahnhofsmanagerin Claudia Gremer, zuständig für die Bahnhöfe der Metropolregion Nürnberg, gab zu bedenken, dass die Interessen der Gastronomie und Geschäfte im Bahnhofsgebäude gewahrt bleiben müssten. Auch die Parksituation für Autofahrer und für Radfahrer sei ein ewiges Thema und müsse in die Überlegungen eines Gesamtkonzeptes einbezogen werden.
Strobl freute sich abschließend, dass alle Verantwortlichen seiner Einladung gefolgt waren und gemeinsam an einem Gesamtkonzept für den Bahnhof Amberg arbeiten wollen.
Bild von links: Hans-Jürgen Haas, Geschäftsleiter des Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach, Simone Böhm, Stadträtin, H. Männer, Amberger Kaolinbahn e.V., Markus Liebl, Verantwortlicher für die Planung DB Regionalnetze Süd, Claudia Cremer, Bahnhofsmanagerin für die Bahnhöfe der Metropolregion Nürnberg, Oberbürgermeister Michael Cerny, Günther Pichler, Leiter Regionalbereich Süd der DB, Brigitte Netta, Bürgermeisterin, Martin Seibert, Dieter Amann (beides Stadträte), Reinhold Strobl (MdL), Henner Wasmuth, Leiter des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach
Presseerklärung und Bild:
Reinhold Strobl, MdL
Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzen
Mitglied im Landesdenkmalrat Bayern
Stellv. Mitglied Stiftungsrat Landesstiftung Bayern