Gute Nachrichten hat Reinhold Strobl, Mitglied des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, für Amberg. Das Max-Reger-Gymnasium soll 10,7 Millionen Euro für die Sanierung des Altbaus mit Internat und des Erweiterungsbaus sowie Errichtung eines Anbaus bekommen.
Das Bauvorhaben ist im Haushaltsplan mit bisher genehmigten Teilkosten (zwei Teilbaumaßnahmen) in Höhe von 11.450.000 Euro ausgewiesen. Die nun vom Haushaltsausschuss genehmigte 3. Teilbaumaßnahme ist auf 10.700.00 Euro festgesetzt. Damit erstrecken sich die Gesamtkosten für alle Bau- und Sanierungsabschnitte voraussichtlich auf 22,15 Mio. Euro.
Die Hochbaumaßnahmen für den 3. Teilsanierungsabschnitt wurden heute in der Sitzung des Haushaltsausschusses - Strobl ist Berichterstatter für diesen Bereich - des Bayerischen Landtags beschlossen.
Das Max-Reger-Gymnasium in Amberg ist ein staatliches Gymnasium mit Internatsbetrieb, für das der Freistaat Bayern zusätzlich zum Personalaufwand auch den Sachaufwand trägt. Der Freistaat ist damit verantwortlich für den baulichen Zustand der Schul- und Internatsgebäude. Am Max-Reger-Gymnasium in Amberg sind umfassende Sanierungsmaßnahmen erforderlich, die in zwei Teilabschnitten bereits abgeschlossen wurden und jetzt im 3. Abschnitt weiter geführt werden.
Insgesamt erstreckt sich die gesamte Sanierungsmaßnahme über 4 Teilbaumaßnahmen. Die Teilbaumaßnahmen 1 (2006-2008 Instandsetzung des Westflügels und des westlichen Nordflügels des Altbaus, die Erneuerung der Heimküche und des Speisesaals sowie vordringliche Instandsetzungsmaßnahmen im Erweiterungsbau) und die Teilbaumaßnahme 2 (2009-2012 Sanierung des nördlichen Altbaus) sind bereits erfolgt.
Mit der nun vom Haushaltsausschuss genehmigten 3. Teilbaumaßnahme ist die Sanierung des Ost- und Südflügels des Altbaus in allen Geschossen einschließlich des Dachs und der Fassaden sowie des südlichen Vorplatzbereiches vorgesehen. Des Weiteren soll im Innenhof des Altbaukomplexes ein Anbau für einen Mehrzweckraum errichtet werden. Dieser Mehrzweckraum ist mit bis zu 240 Sitzplätzen für alle schulischen Veranstaltungen geplant, insbesondere für Konzerte, Theater, Elternabende, Prüfungen, aber auch als Pausenhalle.
Im Kellergeschoss soll die Erneuerung der Heizungsanlage durch den Einbau eines gasbetriebenen Blockheizkraftwerks vorgenommen werden. Der alte Heizölkeller soll rückgebaut werden.
Der Internatsbereich im 2. und 3. Obergeschoss soll durch eine Gemeinschaftsküche ergänzt werden. Die Schlaf- und Aufenthaltsräume samt der Sanitärbereiche werden ebenfalls neu konzipiert. Die Schlafräume bekommen, soweit möglich, eigene Sanitärräume.
Nachdem in den ersten beiden Bauabschnitten noch nicht alle Dachräume ausgebaut und wärmegedämmt wurden, soll dies mit dieser 3. Teilmaßnahme geschehen. Auch sollen schadhafte Fenster durch neue Konstruktionen mit Isolierverglasung ersetzt und die Dacheindeckung erneuert werden.
Für eine weitere und abschließende 4. Teilbaumaßnahme soll zu einem späteren Zeitpunkt die Sanierung des Erweiterungsbaus in Angriff genommen werden.
Presseerklärung
Reinhold Strobl, MdL
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