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Neuwahlen bei 60plus im Unterbezirk

Veröffentlicht am 03.02.2011 in Arbeitsgemeinschaften

Peter Nißlbeck

Peter Nißlbeck zum neuen Vorsitzenden gewählt

Zur Jahresversammlung mit Neuwahlen der AG 60plus im Unterbezirk begrüßte der bisherige 1.Vorsitzende Eduard Rast , zahlreiche Genossinnen und Genossen und Gäste im Amberger Gewerkschaftshaus. Eduard Rast bedankte sich bei der Gewerkschaft IG Metall für die Überlassung des Saales und bei Annemarie Weber für den Dienst hinter der Theke, für die Ausgabe der Getränke und des Kuchens.
MdL Reinhold Strobl hob in seinem Grüßwort hervor, dass es ihm ganz besonders gefällt, dass die Senioren von 60plus so rege die Veranstaltungen, die von verschiedenen Seiten angeboten werden, besuchen. Er ging auch kurz ein auf die allgemeine politische Situation.
SPD-Unterbezirksvorsitzender Christian Beyer beschrieb 60plus als sehr rührige und äußerst aktive Arbeitsgemeinschaft.

Rente mit 67 muß weg Der 60plus-Bezirksvorsitzende Gerhard Kulig wies darauf hin, dass man unmittelbar nach der Wahl ein 12-Punkte-Programm in der Partei „nach oben“ gebracht habe, an dem der Unterbezirk 60plus Amberg-Sulzbach-Neumarkt maßgebend mitgewirkt habe. Auch dem nächsten Bezirkstag werde ein Antrag in Vorlage gebracht, der erst kürzlich mit dem Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt beraten worden sei. Man habe sich dazu in Sulzbach-Rosenberg getroffen. Es ging, wie sollte es anders sein, um die Rente mit 67 und der kompromisslosen Forderung des Unterbezirks Amberg-Sulzbach-Neumarkt: „die Rente mit 67 muss weg“. Rückblick auf zahlreiche Aktivitäten Eduard Rast erstattete Bericht über die Aktivitäten in den vergangenen 2 Jahren. „Es kam da einiges zusammen an Veranstaltungen, die durchgeführt wurden, besucht wurden oder angeregt wurden“, so Eduard Rast, „der Unterbezirk ist wichtig für den persönlichen Kontakt, das persönliche Kennenlernen über die Ortsgrenzen hinaus. Wir müssen aufeinander zugehen, die Veranstaltungen anderer Gruppierungen besuchen, auch der Gewerkschaften. Wir brauchen die Ebene des Unterbezirks, wenn wir Anträge und Anregungen in der Partei „nach oben“ geben wollen. Sie gehen zur Bezirkskonferenz, dann zur Landeskonferenz und schließlich, wenn es gut geht, zur Bundeskonferenz. Was aus den Anträge dann wird, ist nicht so wichtig, aber wir wollen unsere Meinung frei und offen sagen auch wenn es einmal gegen die maßgebende Parteilinie ist, wie momentan mit der Rente mit 67.“ Schließlich zitierte Eduard stolz aus dem Entwurf des Antrags, der demnächst der Bezirkskonferenz vorgetragen werden soll, an dem der Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt mitgearbeitet hat: “Die Umgestaltung der Altersversorgung ist dringend notwendig. Die Rente mit 67 muss weg und der Übergang vom Arbeitsleben in die Rente muss neu geordnet werden. Die Rente muss wieder den Lebensstandard sichern und armutsfest sein. Die derzeitige Altersversorgung muss dringend geändert werden, damit sie in Zukunft weiterhin sozial gesicherten Bestand hat, weil die derzeitige Altersversorgung in die Krise kommt. Dabei muss die Rente mit 67 endgültig weg, denn sie löst nicht die Probleme der demographischen Entwicklung, sondern verschärft sie. Sie ist eine bloße Rentenkürzung. Der Übergang vom Arbeitsleben in die Rente muss sozial und differenzierter neu gestaltet werden.“ Die Ausführungen wurden von den Anwesenden mit großem Beifall bedacht wurden. Eduard Rast erläuterte den Stand des Aufbaus einer 60plus-Arbeitsgemeinschaft im Bereich Neumarkt. „Nachdem für die neue Vorstandschaft vier Neumarkter kandidieren, besteht insoweit Hoffnung“, so Rast. Absoluter Schlusspunkt des Berichts des bisherigen 1. Vorsitzenden war dann ein großes Dankeschön an einige Leute der alten Vorstandschaft für besondere Verdienste:
  • Wilfried Lux für die Pressearbeit
  • Evelyn Lux für die vielen Kuchen, die sie zum Stammtisch mitgebracht hat
  • Herta Peisker für ihr ganz besonderes Engagement bei 60plus
Bei den Wahlen wurde der bisherige Schriftführer Peter Nißlbeck zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Er wurde von Christian Beyer schelmisch als „Vordenker und Revoluzzer“ gewürdigt. Peter Nißlbeck bedankte sich in seiner Antrittsrede bei der Wahlkommission, bei der alten Vorstandschaft für die geleistete Arbeit in den letzten beiden Jahren und erklärte, er werde die Arbeitsgemeinschaft auf Unterbezirksebene kontinuierlich weiterführen, er werde sich nach Kräften bemühen, der Sache gerecht zu werden . Er bat die neue Vorstandschaft um tatkräftige Unterstützung und den gesamten Unterbezirk um rege Mitarbeit. „Wenn wir als Senioren etwas erreichen wollen, müssen wir zusammenhalten und aufeinander zugehen. Mein größter Wunsch ist , dass die 3 Bereiche Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Neumarkt noch besser zusammenwachsen. Einigkeit macht stark ! Lasst uns daran arbeiten.“
 

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