Eindeutig war das Votum bei der Nominierungsversammlung der SPD-Freie Liste Hohenburg: Der Wahlvorschlag für die Kommunalwahl im März 2008 wurde einstimmig befürwortet. „Demokratie erfordert Konkurrenz, einen Gegenpart zum Besten der Marktgemeinde“, betonte SPD-Ortsvorsitzender Michael Wittl, bei der Nominierungsversammlung im Gasthaus Reis in Mendorferbuch. Die SPD-Freie Liste Hohenburg wolle frischen Wind in den Marktgemeinderat bringen, „… das Salz in der Suppe sein“.
Kreisrat Hubert Söllner aus Rieden überbrachte die Grüße des verhinderten SPD-Kreisvorsitzenden MdL Reinhold Strobl und lobte: „Die Kandidaten wollen sich einbringen, die Zukunft ihrer Gemeinde mit in die Hand nehmen“. Das breit gefächerte personelle Angebot der SPD mache landkreisweit deutlich, dass diese fest in der Bevölkerung verankert sei. „Landrat Armin Nentwig hat 16 Jahre als Landtagsabgeordneter die Region vertreten und als Landrat unseren Landkreis vorangebracht“ so Söllner. Von solch politischer Erfahrung „können seine Gegenkandidaten nur träumen“. SPD-Ortsvorsitzender Norbert Mitlmeier aus Ursensollen betonte: „Ein Ein-Parteien-Gemeinderat wäre das schlechteste, was Hohenburg passieren könnte“. Kurz stellte Michael Wittl die Ziele der SPD-Freie Liste Hohenburg vor. Die Förderung und Unterstützung kindgerechter Einrichtungen, die schnelle Fertigstellung des Kindergartens in Hohenburg sei ebenso wie der Erhalt der Kindergartenstandplätze mit ihren Kinderspielplätzen und der Erhalt der Grundschule vorrangig. Die Verbesserung der örtlichen Infrastruktur, ein behutsamer Ausbau der Staatsstraße im Lauterachtal im Bereich Stettkirchen und der Ausbau des Rad- und Wanderwegenetzes gehörten dazu. „Wir sind gegen eine Wasserentnahme durch Dritte aus dem Lauterachtal“ betonte Wittl, der auch für eine transparentere Kommunalpolitik plädierte und forderte: „Bei der Marktplatzsanierung müssen alle Marktgemeinderäte und auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig umfassend informiert und aufgeklärt werden“. Gegen Neuverschuldung und auch teure Zwischenfinanzierung sprachen sich Wittl und sein Marktgemeinderatskollege Georg Reis aus. Neben der Stärkung der heimischen Wirtschaft und der Schaffung neuer Arbeitsplätze sei vordringliches Anliegen die Ausgliederung der Burgruine Hohenburg mit Umgriff „das ist unser Wahrzeichen“ aus dem Truppenübungsplatz Hohenfels. Bei der anschließenden geheimen Abstimmung wurde der nachstehenden Liste das einstimmige Votum erteilt:
1. Michael Wittl, Postbeamter, Marktgemeinderat
2. Georg Reis, Land- und Gastwirt, Marktgemeinderat
3. Mathias Bender, selbstständiger Schreinermeister
4. Ulrich Hausner, Qualitätsfachmann
5. Thomas Bruckmüller, Metallfacharbeiter
6. Hubert Holler, Forstwirt
7. Werner Kahlmeyer, Rentner
8. Michael Braun, Montagearbeiter
9. Michaela Biller, freischaffende Künstlerin
10. Josef Kölbl, Forstwirt
11. Maximilian Schulze, technischer Angestellter.
Platz ein und zwei werden dreimal, die restlichen zweimal gesetzt. Als Vertrauensperson fungiert Siegfried Hertl, seine Stellvertreterin ist Veronika Wittl.
Sie treten bei den Kommunalwahlen am 2. März für die SPD-Freie Liste Hohenburg an: Michael Wittl, Michaela Biller, Georg Reis, Mathias Bender (sitzende von links),
Hubert Hollweck, Michael Braun, Josef Kölbl, Ulrich Hausner, Thomas Bruckmüller und Maximilian Schulze (stehend von links).
Werner Kahlmeier war verhindert. Kreisrat Hubert Söllner (stehend rechts) gratulierte.