MdB Uli Grötsch zu Besuch in Sulzbach-Rosenberg
Bereits im Januar besuchten Mitglieder des SPD Ortsvereins Sulzbach-Rosenberg zusammen mit MdL Reinhold Strobl und der stellv. Landrätin Brigitte Bachmann den THW Ortsverband Sulzbach-Rosenberg. Dieser Besuch wurde am Donnerstag, 12.03.2015 mit Herrn MdB Uli Grötsch wiederholt. Ortsbeauftragter Markus Meiller und sein Team informierten den Bundestagsabgeordneten über die Arbeit des Ortsverbandes und brachten auch Probleme zur Sprache.
Wie schon im Januar angesprochen, werden dringend Garagentore für das Carport benötigt, um weitere Schäden durch Marder bzw. Witterung an den untergestellten Fahrzeugen zu verhindern.
Das größte Sorgenkind der THW´ler ist das mittlerweile in die Jahre gekommene und wirtschaftlich nicht mehr rentable Fahrzeug der Fachgruppe Ortung (Rettungshundestaffel), ein Ford Transit Bj. 1997. Dieser hat noch bis Juni TÜV. Um diesen zu bestehen müssten einige Tausend Euro investiert werden, nur um die TÜV-relevanten Mängel abzudecken, dass alles nur, um den MTW noch weitere 2 Jahre im Dienst zu behalten. Um das Fahrzeug komplett zu reparieren, müssten die THW´ler knapp 8.000,-- € aus eigenen Haushaltsmitteln in das Fahrzeug stecken die somit an anderen Stellen wie z.B. bei der Ausbildung eingespart werden müssten.
Die Rettungshundestaffel ist die derzeit einzige des THW in ganz Bayern.
Das Einsatzgebiet bezieht sich derzeit auf den kompletten nordbayerischen Raum. Zu Prüfungen und Lehrgängen muss die Fachgruppe mehrmals pro Jahr nach Hoya (zwischen Bremen und Hannover gelegen) oder nach Neuhausen (bei Stuttgart) an die THW-eigenen Bundesschulen fahren. Zur Ausbildung der Personenspürhunde ist pro Monat auch mindestens eine Fahrt nach Hof erforderlich.
Um diese Aufgaben und Wege weiterhin meistern zu können, ist ein neuer Mannschaftswagen unumgänglich, stellten Markus Meiller und Walter Schuster fest.
Auch das Futtergeld für Rettungshunde allgemein kam wieder zur Sprache.
Anders als bei der Polizei sind diese Hunde Privateigentum der Helfer im THW. Sie wünschen sich, dass ihre Tiere, sowie auch Rettungshunde anderer Organisationen, Diensthunden gleichgestellt werden und zum Beispiel Futtergeld erhalten. Ebenfalls wurden die bekannten Nachwuchssorgen wieder angesprochen. Gerade in Sulzbach-Rosenberg gibt es ein Überangebot an Vereinen und Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche, so dass diese oftmals neben Schule und anderen Verpflichtungen wenig Zeit für ein Hobby haben.
Bei einem Rundgang durch den Ortsverband und die Freiflächen, kam auch der allgemein beengte Zustand zur Sprache.
So fehlen dem Ortsverband nach aktuellem Musterraumbedarfsplan mehrere notwendige Räume. Das ist den zuständigen Stellen bekannt. Abhilfe kann allerdings nur eine Aufstockung des Unterkunftsgebäudes schaffen. Das ist mit hohen Kosten verbunden und kann deshalb in den nächsten Jahren nicht in Angriff genommen werden, da von Seiten des THW die zur Verfügung stehenden Mitteln vorrangig in THW Unterkünfte investiert werden die einen erheblich schlechteren Bauzustand aufweisen wie das Sulzbach-Rosenberger Gebäude.
Herr MdB Grötsch lobte bei diesem Gespräch immer wieder die Arbeit des THW´s mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und stellte klar, dass diese Arbeit nicht selbstverständlich zu sehen sei.
Auch die aus vom Förderverein beschafften Wechselbrücken mit Anhänger, das UTV inkl. Anhänger sowie den PKW, einen Mitsubishi Pajero stellte er als große Leistung dar, denn dass Geld hierfür musste erst einmal erwirtschaftet werden.
Uli Grötsch sicherte seine Hilfe in den genannten Punkten zu und versprach sich bei den zuständigen Stellen für die Belange des THW Sulzbach-Rosenberg stark zu machen.