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Ortsumgehung Gnadenberg - erste Schritte

Veröffentlicht am 11.09.2008 in Kommunalpolitik

Die SPD Berg setzt sich im Sinne einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik für eine Ortsumgehungsstraße für Gnadenberg ein. Der Verkehr der Staatsstraße soll aus dem Ort gebracht werden. Auch die tragischen Todesfälle am Gnadenberger Berg erfordern sichere Verkehrinfrastrukturen.

Erste Schritte für Ortsumfahrung Gnadenberg – Staatliches Bauamt beabsichtigt Aufnahme in den Ausbauplan
Pressemitteilung – 11. September 2008-09-10

Berg – Bürgermeister Helmut Himmler will die zwei wichtigsten Verkehrsprojekte in der Gemeinde Berg weiter forcieren. Nach der Ortsumfahrung Berg soll auch der Durchgangsverkehr aus Gnadenberg gebracht und der Ort beruhigt und in seiner historischen Entsprechung als Klosterdorf entwickelt werden.
Himmler hat in mehreren Bürgerversammlungen und zuletzt im Gemeinderat entschieden für das Projekt geworben und argumentiert, dass es geradezu verantwortungslos wäre, den täglichen Verkehr mit einer Frequenz von knapp 4000 Fahrzeugen – darunter einem hohen LKW-Anteil – und die Autobahnumleitung weiter durch den engen Ort zu leiten. Insbesondere bei Veranstaltungen und Umleitung des Verkehrs von der Autobahn kommt es in Gnadenberg immer wieder zu chaotischen Verkehrsverhältnissen.
Nachdem der Gemeinderat die Notwendigkeit einer Umfahrung Gnadenbergs mit deutlicher Mehrheit befürwortet hat, wurde das Projekt beim Staatlichen Bauamt Regensburg beantragt, da die Verkehrsachse zwischen Neumarkt und Altdorf Staatsstraße und der Freistaat Bayern somit Träger der Baulast ist.
Das Bauamt hat dem Berger Bürgermeister jetzt mitgeteilt:
„Die Fortschreibung des derzeit gültigen 6. Ausbauplans für Staatsstraßen soll im Jahr 2009 mit der Maßnahmenmeldung beginnen. Das Staatliche Bauamt Regensburg beabsichtigt, die Maßnahme St 2240, Ortsumgehung Gnadenberg zur Aufnahme in den 7. Ausbauplan, der am 1.1.1011 in Kraft treten soll, vorzuschlagen.
Zur Einordnung der gemeldeten Maßnahmen in die Dringlichkeitsstufe wird seitens der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern ein gesamtwirtschaftliches Bewertungsverfahren angewandt, das eine Dringlichkeitsreihung der Maßnahmen nach möglichst objektiven Kriterien erlaubt.“

Für Himmler sind dies die ersten Schritte eines langen Weges, der in diesem Jahr beschritten wurde. Im Planungsverfahren ist mit den Bürgern und dem Bauamt auf eine Trassenführung zu achten, welche die berechtigten Belange der Bewohner im Bereich Weidegrund angemessen berücksichtigt und weiteren Lärmzuwachs vermeidet.

 

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