
Wälder, denen der Klimawandel nichts anhaben kann, sind die große Herausforderung für Förster und Waldbesitzer. Wie weit der Umbau im Bürgerspitalwald fortgeschritten ist, interessierte die SPD-Stadtratsfraktion.

Wälder, denen der Klimawandel nichts anhaben kann, sind die große Herausforderung für Förster und Waldbesitzer. Wie weit der Umbau im Bürgerspitalwald fortgeschritten ist, interessierte die SPD-Stadtratsfraktion.
Insgesamt bewirtschaftet die Stadt rund 300 Hektar Wald, davon befinden sich 170 Hektar in der Bürgerspitalstiftungswald schilderte Revierleiter Bernhard Raschka von der Bayerischen Forstverwaltung, die SPD-Stadtratsfraktion bei einer Begehung im Haselgraben. Informationen aus erster Hand, lieferte auch der Leiter des Biomasseheizkraftwerk Danpower GmbH Michael Jakuttis. So beliefere man inzwischen 100 Fernwärmeabnehmer.
Wenn man sich die Überschriften in Zeitungsartikeln ansehe, dann entstehe der Eindruck, dass sich die Wälder in einem miserablen Zustand befinden und man sich frage, ob eine Rettung noch möglich ist, zeichnete der SPD-Fraktionsvorsitzende Achim Bender ein düsteres Bild. Bei dem Besuch im Spitalwald wolle man sich erkundigen, wie es um die städtischen Wälder bestellt ist.
Während 2018 einige Hundert Festmeter Fichtenholz wegen Borkenkäferbefall eingeschlagen werden mussten, war dies 2019 kaum erforderlich, trotz Trockenheit und Hitze, erläuterte Bernhard Raschka. Auch das Absterben von Kiefern, das im Sommer häufig zu beobachten war, beschränkte sich im Stadtwald auf einzelne Bäume. "Die städtischen Wälder sind bisher mit einem blauen Auge davon gekommen", resümierte der Forstbeamte. Grundsätzlich befinde man sich jedoch mitten im Klimawandel und deshalb müsse sich die Bewirtschaftung der Wälder auch daran anpassen.
Ein Großteil der städtischen Wälder bestehe immer noch aus Fichten und Kiefern, die zwar bisher die höchsten Holzerlöse erzielten, jedoch an ein sich erwärmendes und trockenes Klima nicht angepasst seien. Aus diesem Grund habe man bereits vor vielen Jahren begonnen, diese fast reinen Nadelwälder in klimastabile Mischwälder umzubauen. Baumarten wie Buche, Tanne, Ahorn und Eiche und einige Douglasien wurden gepflanzt. "In Bereichen, in denen diese Mischbaumarten im Altbestand vorhanden sind, wird durch gezielte Durchforstungen genügend Licht geschaffen, damit ein junger gemischter Wald entstehen kann. Eine wichtige Rolle spielt auch die Jagd. Denn wenn der Wildbestand zu hoch ist, werden die jungen Bäume abgefressen und sterben schließlich ab" so der Forstmann.
Gemischte Wälder seien aber nicht nur für Stabilität, sondern auch für die Wirtschaftlichkeit die sicherste Variante. Fielen einzelne Baumarten aufgrund von Schädlingen oder Krankheiten aus, so bleibe der Waldbestand dennoch insgesamt erhalten, betonte der Revierleiter. Dies besitze für den Bürgerspitalwald eine noch größere Bedeutung als in anderen Wäldern, da sich hier Trinkwasserbrunnen der Stadt befänden. Für die Filterung des Regenwassers und die Grundwasserneubildung erfülle ein intakter Wald eine eminente Rolle.
Damit die jungen Bäume Platz haben, müssen auch Bäume gefällt werden. Wobei nur so viel Holz gefällt werde, wie nachwachse. Im Gegensatz zu fast allen anderen Baumaterialien, handle es sich bei Holz um einen ökologischen Rohstoff, der im Wachstum CO2 binde. Werde Holz beispielsweise dann im Heizkraftwerk in Sulzbach-Rosenberg verbrannt, wird nur das Kohlendioxid frei, das der Baum im Laufe seines Lebens gebunden hat. "Holz ist als Brennstoff CO2-neutral."
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