MdL Reinhold Strobl zieht eine überwiegend positive Bilanz., obwohl es nicht einfach sei, sich angesichts einer Zweidrittelmehrheit der CSU durchzusetzen. "Doch alleine die Dinge beim Namen zu nennen, hilft in vielen Fällen die Probleme anzugehen“, verweist er auf die von ihm aufgedeckten skandalösen Zustände im Fuhrpark der oberpfälzer Polizeidienststellen, wo Fahrzeuge teilweise über 400000 Kilometer auf dem Buckel hatten.
Den Schwerpunkt seiner Tätigkeit im Bayerischen Landtag, hebt Strobl hervor, sehe er vor allem darin, "die Probleme, die wir in vielen Lebensbereichen in der Oberpfalz haben, anzugehen und auf parlamentarischer Ebene zu Gehör zu bringen“. Seine über zwanzigjährige kommunalpolitische Erfahrung als Stadtrat in Schnaittenbach und als Mitglied des Kreistages ist er überzeugt, habe seinen Blick geschärft für die vielschichtigen Probleme der Kommunen durch immer knapper werdende Finanzmittel.
Aber auch die speziellen Probleme des ländlichen Raums bis hin zu Umwelt- und Verkehrsproblemen. "Einen gemeinsamer Nenner dieser Probleme“ sagt Reinhold Strobl, "sehe ich im völlig überzogenen Sparkurs der bayerischen Staatsregierung. Da werden dringend benötigte Gelder radikal gestrichen ohne an die Konsequenzen vor Ort zu denken“.
Im Zentrum seiner Arbeit als Abgeordneter stehe seine Tätigkeit in den Ausschüssen öffentlicher Dienst sowie Bildung, Jugend und Sport. "Das Bildungssystem in Bayern“ kritisiert er, "insbesondere bei den Hauptschulen liegt im Argen“. Das gehe von der überstürzten Einführung der G8, den überfüllten Klassen, dem Büchergeld und der Schließung von Teilhauptschulen bis hin zu der viel zu frühen Auslese der Kinder in dem starren dreigliedrigen Schulsystem.
"Die Übertrittsentscheidung schon bei Zehnjährigen anzusetzen erzeugt einen enormen Druck auf Kinder und Eltern“.
Hier werde die SPD-Fraktion nicht müde, zusammen mit den Fachverbänden immer wieder auf die Situation aufmerksam zu machen. "Gerade die Bildung unserer Kinder sollte höchste Priorität haben hier sind neben Landes- und Kommunalpolitikern auch die Eltern gefordert“ so Strobl, denn außer Lippenbekenntnissen und schönen Worten komme da wenig von der Staatsregierung.
Für das kommende Jahr hat sich MdL Reinhold Strobl viel vorgenommen:
Den Erhalt der wohnortnahen Schulen, die familiengerechte Einführung der Ganztagsschule, die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Oberpfalz, "hier konnte ich schon in meiner Zeit im Deutschen Bundestag einiges gemeinsam mit Ludwig Stiegler zur Fertigstellung der A 6 bewegen“, die Verbesserung der Situation für junge Menschen, welche einen Arbeitsplatz suchen, die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst.
Die Liste sei lang, fasst der Abgeordnete zusammen, "aber es macht Spaß, mich für die Menschen und ihre Belange einzusetzen. Dafür bin ich da“.