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SPD Amberg für den Erhalt des Bundeswehrstandortes Amberg

Veröffentlicht am 25.10.2011 in Kommunalpolitik

Stellungnahme des SPD Stadtverbands zur Bundeswehrreform, der Gefahr des Verlustes des Standort Ambergs sowie der Schläfrigkeit der CSU.

Der SPD Stadtverbandsvorstand hat sich in seiner Sitzung mit der Scheinheiligkeit der CSU befasst. Ob es die örtliche CSU beim Thema Bundeswehrkasernen ist oder Staatsministerin Müller ist, es wird hier in Presseerklärungen so getan als ob man schon immer für die Menschen in der Region gekämpft hätte.

Auf seiner letzten Sitzung beschäftigte sich der Vorstand der Amberger Sozialdemokraten in Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl ausführlich mit den möglichen Auswirkungen der beabsichtigten Strukturreform der Bundeswehr .Vor allem der Bundeswehrstandort Amberg hat nach Meinung des Vorsitzenden Martin Seibert in den letzten Jahren schon genug geblutet.
Nach Meinung von Uli Hübner ist es für uns selbstverständlich, dass sich die örtlichen Abgeordneten für die Belange der Region einsetzen. Eine Aufforderung wie die Abgeordneten der CSU diesbezüglich benötigen unsere Abgeordneten nicht. Eher bedarf es einer unaufgeforderten überparteilichen Zusammenarbeit, um alles zu tun um unsere Region zu stärken.
Nach Bekunden von Daniel Holzapfel wäre es nötig gewesen, dass alle politischen Gremien über die von einer Kommission im Verteidigungsministerium aufgestellten Kriterien nach denen die Standortentscheidungen zu treffen sind, unterrichtet werden, damit hier eine Transparenz gegeben ist und nicht die willkürliche „Holzhammermethode“ vorherrscht. Nach der Art wie die Region Amberg bisher in Sachen Bundeswehr behandelt worden ist, sehen wir den Standort Amberg in erheblicher Gefahr. Es geht hier nicht nur um militärische Arbeitsplätze sondern auch um viele zivile Arbeitsplätze.
Alle politischen Parteien müssten gemeinsam für die Region eintreten um ein Ausbluten im Bereich Bundeswehr zu verhindern.
Im SPD-Vorstand wurden viele Gründe dafür genannt, den Bundeswehrstandort Amberg zu erhalten. Unter anderem erinnerten die Genossinnen und Genossen an folgende Punkte:

•Die Bevölkerung der Region steht zu der Kaserne und hat dies bei zahlreichen Veranstaltungen zum Ausdruck gebracht.

•Die Stadt Amberg und der Landkreis Amberg Sulzbach wollen, dass der Standort erhalten bleibt. Viele Gemeinden unterhalten Patenschaften zu Einheiten. Immer wieder gerne richten sie Gelöbnisfeiern aus oder laden Soldaten zu kommunalen Veranstaltungen ein.

•Viele Soldaten kommen aus der Region. Soldaten aus anderen Teilen der Republik nehmen vorübergehend oder auf Dauer ihren Wohnsitz in unserer Stadt und den anliegenden Gemeinden. Sie bringen neben zusätzlichen Leben für die Gemeinden auch eine nicht zu unterschätzende Kaufkraft in die gesamte Region.

•Deshalb, aber auch wegen der vielfältigen wirtschaftlichen Verflechtungen ist die Bundeswehr ein wichtiger Arbeitgeber und insgesamt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in einem insgesamt immer noch strukturschwachen Raum.

•Die Verankerung der Bundeswehr in der Bevölkerung kommt auch in einer starken und aktiven Reservisten-Kameradschaft zum Ausdruck.

•Das Stadt Amberg ist bei früheren Reformen überproportional Opfer von Standortschließungen gewesen.
Der Stadtverbandsvorstand der SPD lädt den Landkreis und die Gemeinden, insbesondere auch die anderen politischen Parteien in Amberg und Umgebung ein, sich argumentativ und öffentlich für den Erhalt des Bundeswehrstandorts auszusprechen.

Für die Förderung der Region
Die Stärkung der sozialen Komponenten
Eine offensive Wirtschaftsförderung
Eine bessere Bildungspolitik

 

Homepage SPD Stadtverband Amberg

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