„Das Projekt Naturpark Hirschwald ist in trockenen Tüchern. Da ist es nun an der Zeit, dass die Erschließungsmaßnahme im Ortsteil Hirschwald endlich zu einem Ende gebracht wird“ gab sich Gemeinderat Hans Eichenseer (SPD) überzeugt. Mit Gemeinderat August Berschneider, Bürgermeisterkandidat Werner Scharl und Vorstandsmitgliedern des SPD-Ortsvereins überzeugte er sich vor Orts von der Dringlichkeit der Maßnahme.
Vor zwei Jahren bereits sei die Kanalbaumaßnahme in Hirschwald durchgeführt worden, so August Berschneider. Das Vorhaben des Gemeinderates und der Verwaltung zur Förderung durch das Dorferneuerungsprogramm sei an den Kosten , die mit über 200000 Euro veranschlagt worden seien, damals gescheitert, „denn wir wollen für die Anwohner eine möglichst preisgünstige Lösung erreichen“.
Auf der Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung stehe nun die Auftragsvergabe für das Projekt, betonte er, und vor Ort wolle man sich auch in Gesprächen mit den Bürgern noch einmal von den Gegebenheiten, den notwendigen Straßenbreiten und den Flächen überzeugen.
Für eine Straßenbegrenzung mit einem Einzeiler und einem Zweizeiler an der wasserführenden Straßenseite zur Oberflurentwäserung plädierte Eichenseer. Er verwies auch darauf, dass das bei der Erstellung der Kanalisation geteerte Teilstück mit in die Erschließungskosten einbezogen werden müsse. Dies habe er bereits damals bei der Auftragsvergabe beantragt. Gemeinderäte, Bürgermeisterkandidat und Vortandsmitglieder wurden von Philomena Hollweck aus Hirschwald über die Grundstückverhältnisse informiert, welche meist keine breite Straßenführung zulassen werden.
Im Bereich der Kirchenmauer, sind Gemeinderats- und Vorstandsmitglieder überzeugt, sei eine engere Trompetenführung mit seitlichen Rasenstreifen zum Tor angebracht, schon wegen dessen geringer Durchfahrtshöhe und -breite von zwei mal zwei Metern, weniger als die andere Ortseinfahrt frequentiert würde. Eine Niveauangleichung zur außerorts weiterführenden Teerstraße werde beim Tor notwendig sein.
Abschließend warf SPD-Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Werner Scharl die Frage auf, ob bei bereits bestehender Vorplanung „bei dieser Baumaßnahme ein Architekturbüro eingeschaltet werden muß oder durch eine begrenzte Ausschreibung der Auftrag an eine Tiefbaufirma übergeben werden kann“. Damit, so ist er überzeugt, könne für die Anwohner eine erhebliche Kostenreduzierung erreicht werden.
Vor Ort überzeugten sich Gemeinderat Hans Eichenseer, Vortandsmitglied Sieglinde Scharl, SPD-Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Werner Scharl, Gemeinderat August Berschneider und Vorstandsmitglied Werner Scharl (von links) von der Dringlichkeit der Fertigstellung der Erschließngsmaßnahme in Hirschwald.