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SPD Ensdorf - politischer Frühschoppen

Veröffentlicht am 30.01.2008 in Kommunalpolitik

„Gemeindepolitik muss vor Ort betrieben werden, Kommunalpolitik geht nur mit den Menschen gemeinsam“ betonte Bezirksrat Richard Gaßner beim politischen Frühschoppen des SPD-Ortsvereins im Gasthaus Dietz. Bürgermeisterkandidat Werner Scharl engagiere sich in Vereinen, spreche mit den Bürgern „… er setzt sich ein“. Die Vorstellung der SPD-Gemeinderatskandidaten moderierte Herbert Scharl, deren Anliegen „durch soziale Politik die Gemeinde zum Wohle der Bürger gestalten“ aber auch wie dritte Bürgermeisterin Marianne Scharl betonte „nicht alles in Männerhand zu lassen“ war.

Bürgermeisterkandidat Werner Scharl gemeinsam zu unterstützen sei Anliegen der Kandidatinnen und Kanddaten, denn so Gemeinderat Gustl Berschneider „er ist der richtige Mann für Ensdorf“.

Er sei 1964 in Ensdorf geboren, erlernte den Beruf des Drehers und bildete sich in vierjährigem Fernstudium zum Maschinenbautechniker fort, stellte sich Scharl vor. In der Zeit habe er mit seiner Frau Sieglinde auch ihr Eigenheim erbaut. Nach fünfjähriger Tätigkeit als Projektleiter in der Baustellenabwicklung und Personalplanung habe er das Angebot der Agentur für Arbeit, im Rahmen eines Projekts den Arbeitgeberservice mit aufzubauen, angenommen. Derzeit sei er erfolgreich als Arbeitsvermittler im Arbeitgeberservice tätig. Er wolle eine Gemeinde, in sich der Bürger wohl fühle, sehe die Rathausverwaltung nicht als Behörde sondern als Dienstleiter, beantwortete Scharl Fragen und fügte an „ich stehe für eine transparente und nachvollziehbare Gemeindepolitik“.

Er verfüge über Kontakt-, Team- und Organisationskraft, sei kritik- und konfliktfähig. „Dazu gehören das Zuhören und das Akzeptieren der Meinung anderer“ betonte er. Jeder Ortsteil habe in der Gemeinde gleiche Rechte.

Deshalb sei vorausschauende Planung angesagt um öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Gemeindeverbindungsstraßen in Ordnung zu halten, Bauplätze zur Verfügung zu stellen „um Ensdorf für junge Familien attraktiv zu machen“ aber auch Arbeitsplätze zu schaffen.

„Ensdorf würde auch durch einen Einkaufsmarkt attraktiver“ ist der Bürgermeisterkandidat überzeugt. Vorausschauend zu planen halte er auch für nötig um den Schulstandort auch in der Zukunft zu erhalten. Das Angebot einer Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr, Mittags- oder auch offene Ganztagsbetreuung sehe er für junge Familien oder Alleinerziehende als großen Vorteil und notwendig.

„Wir brauchen auch ein Gewerbe- oder Mischgebiet“ fuhr Scharl fort, der für örtliche Kleinbetriebe in der Darstellung ihrer Dienstleistungen auf einer Homepage Vorteile sieht. „Ensdorf ist die Perle des unteren Vilstals“ gab sich Scharl überzeugt.

Kloster, Asamkirche, Stefansturm und Steinbergwand seien Ensdorfs Wahrzeichen, der Naturpark Hirschwald eröffne Möglichkeiten für einen sanften Tourismus, die Kooperation mit den Nachbargemeinden müsse dafür ausgebaut werden. Scharl trat auch für den Wiedereintritt zu regEN und den Einsatz eines kommunalen Energieberaters ein, betonte „die Zusammenarbeit mit ZEN (Zentrale für erneuerbare Energien) sollten wir uns zu Nutze machen“.

Das Vereinsleben in der Gemeinde liege ihm am Herzen, hob er abschließend hervor, er stehe für Jugendförderung und begrüße Eigenintiativen wie etwa in Hofstetten „wo die Dorfgemeinschaft den neuen Kinderspielpatz errichtete“.Wenn es um die Heimat gehe sei ein Miteinander angesagt, hob auch Landrat Armin Nentwig hervor, der sich freute „dass sich Werner Scharl und die Gemeinderatkandidaten in den Dienst der Gemeinde stellen wollen“.

Als Landrat für alle sei er vor sechs Jahren angetreten, betonte Nentwig „und ich habe dieses Motto gelegt“. Der Fortschritt im Landkreis sei durch Zahl belegbar – „ob niedrigen Arbeitslosenzahlen oder Höhe der Exportquote.

„Eine gute Mannschaft und ein guter Bürgermeisterkandidat mit fachlicher Kompetenz für Ensdorf“ lobte abschließend auch SPD-Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl. Für den Kreistag stelle die SPD auf ihrer Liste bewährte Mandatsträger „und junge kompetente Kandidaten wie Werner Scharl“ zur Wahl.

Landrat Armin Nentwig bezeichnete er als Mann mit langjähriger politischer Erfahrung „von der seine Gegenkandidaten nur träumen können“.

Zum Bild:
„Ensdorf ist die Perle des unteren Vilstals“ gab sich Scharl (stehend) überzeugt. Kloster, Asamkirche, Stefansturm und Steinbergwand seien Ensdorfs Wahrzeichen, der Naturpark Hirschwald eröffne Möglichkeiten für einen sanften Tourismus. SpD-Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl, Landrat Armin Nentwig und Bezirksrat Richard Gaßner (von rechts) sind überzeugt „Eine gute Mannschaft und Werner Scharl ein Bürgermeisterkandidat mit fachlicher Kompetenz“

 

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