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SPD in Berg: Kompetenz - Leistung - Verantwortung

Veröffentlicht am 08.03.2014 in Kommunalpolitik

SPD Berg – Wahlprogramm 2014 – 2020

Zukunft aktiv und verantwortungsbewusst gestalten“

  1. Berg – Lebensraum in der Metropolregion Nürnberg – Demographie
    Gemeinden sind heute Wettbewerber um junge Bürgerinnen und Bürger, um junge Familien und damit die Zukunft.
    Durch eine vitale, attraktive Gemeinde und stetige Modernisierung unserer 34 Orte werden wir die Bevölkerung halten und sogar wachsen.



     

  2. Bauen, Wohnen in Berg – Baulandpolitik – Freiheit beim Wohnungsbau
    Neues Bauland wird für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie für zuzugswillige Familien zu günstigen Preisen angeboten. Mit dem Landverbrauch werden wir behutsam vorgehen.
    Die Bürgerinnen und Bürger erhalten weitgehende Freiheiten beim Hausbau, so dass sie sich ihren Lebenstraum vom Eigenheim gemäß den eigenen Vorstellungen und Wünschen erfüllen können.



     

  3. Moderne Familienpolitik – Zukunft der Arbeit
    Wir sorgen dafür, dass unsere Familien Berufstätigkeit, Kinderbetreuung, Schule und Familienleben gut organisieren können. Da die Erwerbstätigkeit der Frauen weiter steigen wird, sind beste Betreuungsangebote erforderlich:
    - Flexible Betreuungszeiten in Kinderkrippen und Kindergärten
    - Ganztagsbetreuung an den Schulen Berg und Sindlbach
    - Ferienbetreuung der Schulkinder
    - Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche
    - Die Betreuung unserer Kinder in den Kindergärten ist weitgehend kostenfrei zu gewährleisten.



     

  4. Beste Zukunftschancen durch optimierte Bildung und Ausbildung
    - Jedes Kind soll einen Schul- und Berufsabschluss erhalten – kein Kind darf verloren gehen.
    - In der Ganztagsschule und den verschiedenen Formen der Mittags- und Nachmittagsangebote
    werden unsere Kinder bestens betreut.
    - Die Gemeinde Berg hat das differenzierteste Betreuungsangebot und die höchsten
    Betreuungsquoten im Landkreis Neumarkt.
    - Wir sichern den Bestand der Chunradus-Grundschule Sindlbach.



     

  5. Wirtschaft – Arbeit – Steuern
    Bestehende Arbeitsplätze sind zu sichern und die Ansiedlung weiterer Betriebe steigert das Angebot an Arbeitsplätzen und das Steueraufkommen. In Kooperation mit den Schulen wollen wir den erforderlichen Nachwuchs für unsere Betriebe und insbesondere das Handwerk sichern.


     

  6. Soziales – Jugend – Senioren
    Die bereits sehr breiten Angebote (Jugendtreffs Sindlbach und Hausheim, Kulturprogramm, Nachbarschaftshilfe, Modellprojekt „Betreutes Wohnen zu Hause“, Computern und Tanzen sowie Schwimmen für Senioren etc.) werden bedarfsgerecht ergänzt und ausgebaut. Für die Jugendarbeit werden wir einen „Kommunalen Jugendplan“ erstellen.
    Unsere Senioren leisten enormes, unverzichtbares Engagement für das sog. Gemeinwohl.



     

  7. Gesundheit – ärztliche Versorgung
    Wir unterstützen unsere Vereine und bieten eigene Angebote für die Steigerung des Gesundheitsbewusstseins sowie der Fitness der Bürger.
    Die bestehende ärztliche Versorgung unserer Bevölkerung bleibt auf dem bestehenden Niveau gesichert und wird durch neue Angebote erweitert.



     

  8. Sport für alle – dezentrale Sportstätten – Vereinsförderung
    Gemäß der Zielsetzung „Sport für alle und in jedem Alter“ fördern wir unsere Vereine bei Investitionen und beim laufenden Betrieb. Beim Vereins- und Mannschaftssport sind unsere Kinder und Jugendlichen bestens aufgehoben. Dort lernen sie wichtige Qualifikationen für das Leben: Regelbewusstsein, Teamfähigkeit, Fairness, Anerkennung von Leistung, Zuverlässigkeit, soziales Verhalten etc.
    Wichtiger als ein kostenträchtiges Prestigeprojekt ist der Erhalt und das Angebot unserer dezentralen Sportstätten im ganzen Gemeindegebiet: 30 Spiel- und Bolzplätze, Skaterpark Berg, Sportplätze, Turnhallen in Unterölsbach, Sindlbach, Hausheim, Loderbach, Berg.

Das Hallenbad als besondere Attraktion und Sportstätte werden wir im Interesse unserer Kinder, Schulen, Schwimmsportler, Senioren usw. erhalten und sanieren bzw. modernisieren.


 

  1. Verkehrsinfrastruktur – ÖPNV
    In unserer Flächengemeinde sind wir täglich auf das Auto und somit gute Straßen angewiesen – sie steigern unsere Sicherheit.
    Maßnahmen:
    - Die Ortsumfahrung Berg ist im Ausbauprogramm der Staatsstraßen in 1. Dringlichkeit und wird
    realisiert.
    - Die Ortsdurchfahrt Berg wird 2014 saniert.
    - Der Kreisverkehr Unterölsbach wird 2014 gebaut.
    - Die Ortsumfahrung Oberölsbach wird in Kooperation mit dem Landkreis angegangen –
    Kreisstraße!
    - Der Lärmschutz Ober- und Unterölsbach an der A3 wird 2014 gebaut.
    - Für Gnadenberg werden wir weiter für den dringend erforderlichen Lärmschutz sowie die
    Ortsumfahrung arbeiten.
    - Das gute Angebot des ÖPNV (Linienverkehr, Anrufsammeltaxi, Rufbus) werden wir ergänzen.




     

  2. Kultur – geschichtliches Erbe
    Unser kulturelles und geschichtliches Erbe werden wir sichern und für kommende Generationen erhalten – das sog. große und kleine Kulturgut:
    Kloster Gnadenberg, Heimatmuseum, Kirchen und Kapellen – finanzielle Förderung, Feldkreuze, Bildstöcke, Marterln.
    „Nur wer sich seiner Herkunft und Wurzeln bewusst ist, findet angemessene Wege in die Zukunft!“



     

  3. Naherholung und „sanfter Tourismus“
    - Pflege der Naherholungsgebiete für unsere Bürger und Tagestouristen aus der Metropolregion
    - Steigerung der Übernachtungen in Beherbergungsgewerbe und Fortsetzung des enormen
    Wachstums
    - Weiterer stetiger Ausbau der Rad- und Wanderwege



     

  4. Nachhaltigkeit – Ökologie – Ressourcenschutz
    - Alle Maßnahmen sind am Maßstab der Nachhaltigkeit und Generationenverantwortung zu
    messen und zu entscheiden
    - Nachhaltige Wasser- und Abwasserwirtschaft ist zugleich Gewässer- und Ressourcenschutz
    - Weitere Steigerung der ökologischen Qualität unserer Gewässer, Schutz des Grundwassers



     

  5. Digitale Modernisierung – DSL – Breitband
    Zu einer modernen Gemeinde gehören als Selbstverständlichkeit schnelle Internetverbindungen für die Bürger und die Wirtschaft.
    Die börsennotierten Telekommunikationsunternehmen investieren in den Ballungsgebieten massiv in neue Netze – nicht aber in ländlichen Regionen.
    Daher hat die Gemeinde Berg bereits 285.000,- Euro in den Ausbau der Breitbandnetzte in Berg, Altgemeinde Stöckelsberg, Hausheim, Wallser Tal etc. investiert.
    Derzeit bereiten wir weitere massive Investitionen in die sog. digitale Modernisierung vor: Altgemeinde Oberölsbach, Kettenbach, Gewerbegebiete, Meilenhofen, Waller Tal, Richtheim, Loderbach.



     

  6. Energie einsparen – regenerative Energien steigern
    Die Energiekosten sind extrem gestiegen und werden vermutlich weiter ansteigen. Daher arbeiten wir an einem ehrgeizigen Programm der energetischen Gebäudesanierung gemeindlicher Liegenschaften.
    Bereits saniert sind: Chunradus-Grundschule Sindlbach, Schwarzachtal-Schule Berg (Mittelschule und Ganztagsschule), Klärwerk, Bauhof, Zentrale der Wasserversorgung. Die restlichen Projekte werden Zug um Zug abgearbeitet.
    Der Anteil erneuerbarer Energie wird weiter ausgebaut.
    Die Windkraftanlagen im Landkreis haben das Landschaftsbild bereits sehr negativ beeinträchtigt. Daher werden wir keine weiteren Windkraftanlagen im Gemeindegebiet zulassen.



     

  7. Interkommunale Kooperationen
    Viele Aufgaben des Gemeindemanagements sind heute und mehr noch in der Zukunft durch Zusammenarbeit mit anderen Kommunen lösbar. Daher werden wir unsere Zukunftschancen durch Kooperationen verbessern.
    - ARGE 8 Neumarkt: Lauterhofen, Berg, Pilsach, Velburg, Parsberg, Seubersdorf, Hohenfels, Lupburg
    - Schwarzachtalplus: Altdorf, Berg, Burgthann, Feucht, Schwarzenbruck, Winkelhaid, Leinburg,
    Pyrbaum, Feucht



     

  8. Bürgerbeteiligung – politische Kultur
    Gemeinsam Zukunft gestalten bedeutet im Sinne von zukunftsfähigem Kommunalmanagement immer Einbeziehung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Bürgerbeteiligung und Partizipation schafft bessere Ergebnisse und Akzeptanz in der Gemeindeentwicklung!


     

  9. Jugendsinfonieorchester – musische Früherziehung
    Das Jugendsinfonieorchester mitsamt der musikalischen Früherziehung ist eine einzige Erfolgsgeschichte. Zahlreiche Kinder und Jugendliche erhalten eine musikalische Ausbildung, werden fachlich sehr gut gefördert und spielen in den Orchestern des JSO. Das Jugendsinfonieorchester Berg repräsentiert auch die Gemeinde in hervorragender Weise.
    Daher werden wir das Jugendsinfonieorchester auch in Zukunft angemessen fördern.



     

  10. Solide Haushaltspolitik und Finanzwirtschaft – Maß halten!
    Die Gemeinde Berg ist trotz Jahr für Jahr hoher Investitionen (Haushaltsvolumen 2013: 20,3 Millionen Euro – Rekord!) seit zwei Jahren schuldenfrei und verfügt darüber hinaus über erfreuliche Rücklagen. Unsere Zukunft bleibt sicher, wenn wir weiter solide und verantwortungsbewusst wirtschaften, wie wir das seit 1996 tun.
    Eine Gemeinde muss laufend entwickelt und modernisiert werden – zur Steigerung der Lebensqualität der Bürger und zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit mit anderen Kommunen. Dabei ist stets zwischen dem Machbaren und Wünschenswerten zu unterscheiden. Das Postulat des ehemaligen Bundeskanzlers Ludwig Erhard „Maß halten!“ gilt für verantwortungsbewusste Haushaltspolitik immer und durch alle Zeiten.

 

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