„Alle von der Kreis-SPD zur Kommunalwahl 2002 aufgestellten Programmpunkte sind erfüllt worden“ betonten bei einer Vorstandssitzung der Kreis-SPD Kreistagsfraktionsvorsitzender Günther Cermak, Bezirks- und Kreisrat Richard Gaßner und Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl (von links). Sie stehen ebenso wie die gesamte Vorstandschaft hinter einer erneuten Kandidatur von Landrat Armin Nentwig (rechts).„Wir stehen hinter Landrat Armin Nentwig und werden seine Kandidatur unterstützen“
beschloss die Vorstandschaft der Kreis-SPD bei ihrer letzten Sitzung. Am Freitag, dem 21. September, fügte Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl an, werde die Nominierungskonferenz dazu im Hotel-Gasthof Heldrich in Forsthof stattfinden.
Zur Aufstellung der Kreistagsliste würden sich die Delegierten am Samstag, dem 10. November, im „Neukirchner Hof“ in Neukirchen treffen. Neben der Jahresplanung bestimmtem die im kommenden Jahr stattfindenden Kommunalwahlen den Verlauf der Vorstandssitzung.
„Armin Nentwig hat bewiesen, dass er der Landrat für alle ist“
, betonte Vorsitzender Strobl, „der dafür Sorge trug, dass das Landratsamt als Dienstleistungszentrum gut aufgestellt ist“. Alle von der Kreis-SPD zur Kommunalwahl 2002 aufgestellten Programmpunkte seien erfüllt worden.
„Ab 2007 bis 2013 ist eine neue Förderperiode der Europäischen Union eingeläutet, um Mittel für den ländlichen Raum bereitzustellen“ erläuterte Neukirchens Bürgermeister Winfried Franz. Für die praktische Umsetzung im Rahmen regionaler oder interkommunaler Verbünde biete es sich vor allem die sogenannte Leader-Förderung an, welche in 50 Förderregionen im Freistaat Bayern möglich sein werde. So bereiteten sich die Kommunen des „Naturparks Hirschwald“ und des „Sulzbacher Berglands“ vor, um sich den entsprechenen Erfolg bei ihrer Bewerbung zu sichern.
Die AOVE , lobte Bürgermeister Franz, habe dies in bewährter Weise bis 2007 bereits durchgeführt, „muß sich nun allerdings neu definieren und bewerben“.
Es sei auch daran zu erinnern, fügte Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl an, dass sowohl das Naturbad und der Kräutergarten in Schnaittenbach, der Geolehrpfad in der Schnaittenbach-Hirschauer Senke wie auch das Freizeitzentrum Hirschau „aber auch die Hochwasserfreilegung in Schmidmühlen mit EU-Mitteln gefördert wurden“.
Positiv sei der Ausbau der Kreisstraße AS 18 zwischen Weiher und Pursruck zu bewerten, betonte Freudenbergs SPD-Ortsvorsitzender Gerhard Dotzler. Jedoch sei die Strecke Pursruck – Lintach der AS 18 „in einem schlimmen Zustand“.
Zwar sei nach seiner Information der Ausbau dieses Teilstücks „im Investitionsplan des Kreishaushalts hoch angesiedelt“, für Pursrucks Bürger aber ein mehr als drängendes Problem. „Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist und bleibt natürlich unsere Situation in der Oberpfalz", berichtete Reinhold Strobl aus seiner Tätigkeit im Bayerischen Landtag.
Etwa das Thema flächendeckender Versorgung mit Breitbandanschlüssen, bei dem die Staatsregierung endlich aktiv werden müsse.
Durch seine Tätigkeit im Bildungsausschuss des Landtags liege ihm der Erhalt der Bildungslandschaft in Bayern besonders Herzen. Durch Schließungen von Hauptschulen und Teilhauptschulen müssten die Kinder lange Schulwege in Kauf zu nehmen, gewachsene örtliche Struktur würden beeinträchtigt. „Der Erhalt der wohnortnahen Schule und die familiengerechte Einführung der Ganztagsschule sind die Kernpunkte meiner Arbeit im Bildungsausschuss“, betonte er.
Bericht: Hubert Söllner