„Es gibt keinen geeigneteren, keinen besseren – er hat in seiner Amtszeit den Landkreis vorangebracht“ empfahl Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl. Bei der Nominierungskonferenz im Gasthaus Heldrich stand es außer Frage, dass der Landratskandidat der SPD wieder Armin Nentwig heißen würde.
71 Delegierte waren zur Konferenz gekommen, bei drei Gegenstimmen und einigen Enthaltung hoben sie in geheimer Abstimmung Nentwig aufs Schild, sind sich sicher mit ihm den Kandidaten „ der auch in der kommenden Wahlperiode als Landrat seine Kompetenz und seinen Einsatzwillen zeigen wird“, gekürt zu haben. So bescheinigte ihm Sulzbach-Rosenbergs Bürgermeister Gerd Geismann eine hervorragende Arbeit, bestätigte, dass durch Nentwigs Einsatz „nun die Sorge um unsere beiden Krankenhäuser vom Tisch ist“. Nach langem Sterben sei die Maxhütte vor fünf Jahren geschlossen worden. Das habe den Landkreis gezeichnet und verwundet, doch „diese Tristesse ist verflogen, das verdanken wir auch unseren Landrat Armin Nentwig, der bereits als Landtagsabgeordneter ausgezeichnete Arbeit gemacht hat“. Er wolle für weitere sechs Jahre „der Landrat für alle sein, denn diese Arbeit macht mir unbändige Freude“ hatte Nentwig vor dem Delegiertenvotum bekundet, verwies auf seine langjährigen Erfahrungen als Stadtrat und Mitglied des Bayerischen Landtags. Als Zukunftsstandort sei der Landkreis Amberg-Sulzbach zu sehen, die Exportquote von 52 Prozent sei bayernweit herausragend – „made in AS ist ein Qualitätsnachweis“. Arbeitsplätze sichern und schaffen, Wirtschaftskraft stärken, Handwerk, Industrie, Gewerbe und Handel zu stärken sei ihm eine Anliegen ebenso wie Zukunftsaufgaben anzupacken und zu lösen. „Das historische Tief der Arbeitslosenzahlen mit 5,2 Prozent“ betonte er, komme nicht von ungefähr, der Landkreis sei auf einem guten Weg, habe einen erfolgreichen Weg von der Monostruktur hin zu zukunftssicheren Branchen und Arbeitsplätzen zurückgelegt. „Ich werde nicht ruhen bis jeder einen Ausbildungsplatz hat“, verwies er auf die von ihm initiierte Ausbildungsplatzbörse. Stolz mache ihn die Zunahme bei Fremdenverkehr und Tourismus um ein Viertel – „wir wohnen wo andere Urlaub machen“ –, lobte das Engagement der Kreisheimatpfleger, „diebeitragen das Heimatgefühl unserer Jugend zu stärken“, verwies auf das verstärkte Miteinander mit der Stadt Amberg bei ÖPNV, dem Zweckverband Berufsschulen, der gemeinsam Touristinformation und dem Naturpark Hirschwald. Einen weiten Bogen spannte Nentwig weiter von der Senioren- und Jugendarbeit, der Landwirtschaft – „wir brauchen unsere Bauern, wer pflegt sonst unsere Landschaft“, über die Bedeutung des kirchlichen Ehrenamts bis zu regenerativen Energien. Betonte die Bedeutung nachwachsender Rohstoffe „für uns als waldreichten Landkreis“. Bei einem Energiekonzept des Landkreises seien alle ehrenamtlichen Kräfte einzubinden, betonte er „… wollen wir das aber vorbildlich machen, betrifft es nicht nur Landkreisgebäude, dann muß es professionell gemacht werden – und das kostet“. Die Krankenhäuser des Landkreises „menschlich und mit hoher fachlicher Qualifikation“ seien unabdingbar für die Grund- und Regelversorgung „… diese Arbeit nimmt uns keiner ab, wir sind mit beiden Häusern gut aufgestellt, ich stehe zu ihnen. Das Gerede von einer Schließung ist Quatsch“. nach dem Votum der Delegierten gab es Gratulationen für den Kandidaten, Blumen für seine Frau Tina. Kreistagsfraktionssprecher Günther Cermak und Bezirksrat Richard Richard Gaßner, welche die Konferenz geleitet haben gaben sich wie MdL Reinhold Strobl bei der Gratulationscour überzeugt: „Wir haben mit Armin Nentwig den Landratskandidaten nominiert, der unseren Landkreis auch in Zukunft voranbringen wird“.
Zu den Bildern: „Ich will weiter der Landrat für alle sein, diese Arbeit macht mir unbändige Freude“ bekundete Landrat Armin Nentwig .

„Wir haben mit Armin Nentwig den Landratskandidaten nominiert, der unseren Landkreis auch in Zukunft voranbringen wird“ sind die Sozialdemokraten des Landkreises überzeugt, gratulierten mit Blumen auch dessen Frau Tina.

„Einen guten Tropfen“ gabe es SPD-Kreistagsfraktionssprecher Günter Cermak (links) für Armin Nentwig, Blumen für dessen Frau Tina