„Für die offene Ganztagsschule hat sich der SPD-Ortsverein schon immer vehement eingesetzt“ betonte Vorsitzender Werner Scharl. Mit deren Einführung sei eines der vorrangigen Ziele des Ortsvereins endlich verwirklicht worden. „Dass schon zum Beginn 56 Teilnehmer gezählt werden konnten zeigt, dass der Bedarf dafür schon seit Jahren vorhanden war“ betonte Werner Scharl als er eine Spende über 250 Euro in der Turnhalle der Hauptschule überreichte.
Und da der Betrag für die Kinder vorgesehen ist, übergab er den in einer Kiste sicher verpackten Betrag an einen der Kleinsten der offenen Ganztagsbetreuung, dem Michael, dem der groß gewachsene Matis „als Wächter über das Vermögen“ zur Seite gestellt wurde. Das Geld sei aus Spenden zum Ferienprogramm des SPD-Ortsvereins angesammelt „und noch etwas aufgestockt“ worden, so Scharl.
Sein Dank gelte, betonte er, Sonja und Hans Ram sowie Petra Braun die sich bei den drei Ferienprogramm-Aktionen des SPD-Ortsvereins, dem Bau von Schatzkisten, dem Malen und Singen mit der Raupe Nimmersatt und dem Tanzen und Singen unter dem Motto „Ich will so bleiben wie ich bin,“ engagierten.
Hans Ram erinnerte, dass auch der Katholische Frauenbund mit einer Fahrradtour und Kochen in der Schulküche, die DJK mit einem Zeltlager in Falkenstein und der Wolfsbacher Schützenverein „Edelweiß“ mit einem Schnupperschießen am Ferienprogramm, „das gut angenommen wurde und als voller Erfolg bezeichnet werden kann,“ beteiligt waren. „Wir sind überzeugt,“ betonte er, „dass im kommenden Jahr sich noch mehr Vereine beteiligen und wir unseren Kindern noch mehr Angebote in der Ferienzeit machen können.“ Das Geld sei bei den Kindern der offenen Ganztagsbetreuung gut angelegt, dankten die Betreuerinnen Ranate Plößl, Beate Schuster und Nicole Prüll. Damit könnten Materialien und auch Spiele angeschafft und auch Sonderwünsche „wie etwa einmal Eis essen gehen“ erfüllt werden.
Für Wünsche wie „eine Fahrt ins Palm Beach“ durch eines der Kinder werden aber noch weitere „milde Gaben“ notwendig sein.
Zum Bild:
SPD-Ortsvorsitzer Werner Scharl (knieend) übergab die Geldkiste an den kleinen Michael, hinter dem Matis als „Wächter über das Ver-mögen“ steht. Die Betreurinnen Beate Schuster (rechts), Renate Plößl ((hinten Vierte von rechts) und Nicole Prüll (hinten Mitte) dankten Werner Scharl und Hans Ram (hinten rechts) im Namen der Kinder.