Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereins und SPD-Gemeinderäte besichtigten den Platz am alten Feuerwehrhaus machten sich Gedanken zu dessen Neugestaltung. „Ein Busparkplatz an dieser Stelle könnte die gefährliche Verkehrssituation vor dem Kloster deutlich entschärfen“ gab sich diesen Ortsvorsitzender und Gemeinderat Werner Scharl überzeugt.
Da es vor dem Kloster immer wieder zu gefährlichen Situationen komme wenn aus Bussen der Gepäck der Schulklassen entladen würden, wäre es nach seiner Meinung am sinnvollsten, die An- und Abreise der Schulklassen hinter das Klosterareal zu verlegen.
„Der Platz zur Frohnau ist dafür wie geschaffen,“ so Werner Scharl. Da in Kürze der Holzanbau am alten Feuerwehrhaus wieder rückgebaut und zum neuen Feuerwehrhaus verlegt werde, könne an dessen Stelle kostengünstig ein Zugang zum Klostergelände geschaffen werden.
Gleich neben dem dazu notwendigen Treppenabgang werde in den nächsten Jahren auch das neue Gebäude für das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) entstehen. Ein weiteres Problem stellt für die Gemeinderäte die Sanierung des Viehwaage- und Gefrierhauses durch die Gemeinde dar. Am Zustand des Gebäudes sei zu sehen, dass es mit neuen Fundamenten versehen werden müsse.
Laut Gemeinderat Berschneider „wird hier ein Gebäude aufwändig saniert, das in dieser Form für Vereine gar nicht nutzbar ist.“ Auch für Gemeinderat Werner Scharl steht der Kosten-Nutzen-Faktor in keinem Verhältnis, deshalb stellt für ihn „ein Abriss die sinnvollste Lösung dar.“
Zudem regte er an, den Gredlbach an die Grundstücksgrenze Richtung Auffahrt Weißbacher zu verlegen und ist der Meinung. dass der Bach auch „als Spielgewässer für unsere Kinder gestaltet werden kann.“ Gemeinderat Eichenseer sah es als sinnvoll an, für die Gestaltung einen Architektenwettbewerb auszuschreiben, „denn einerseits soll der Platz für Busse genutzt werden anderseits soll aber auch eine attraktive Fläche entstehen.“ Die Schwandorfer Straße, so fügte Werner Scharl an, rücke durch das neue Feuerwehrhauses auch wieder mehr in den Blickpunkt.
Ein weiterer Punkt waren die Altglascontainer, die, so Gemeinderat Gustl Berschneider „das Ortsbild verschandeln. Eine Verlegung zum Bauhof würde die abgewitterten Container aus dem Blickfeld nehmen. Die anwesenden Gemeinderäte waren mit Ortsvorsitzendem und Gemeinderat Werner Scharl überzeugt, dass mit Flickschustereien an Gebäuden, die für die heutige Zeit keinen Nutzwert mehr haben, weder ein Euro noch ein Cent rausgeworfen und verschwendet werden dürfe.
Eine sinnvolle Planung sei notwendig, damit die Gemeindebürger die Vorhaben der Gemeinde auch diskutieren und durch Anregungen ihre Heimat mitgestalten könnten.
zum Bild: „Für Flickschustereien darf kein Geld rausgeworden werden“ sind die SPD’ler überzeugt, sind auch überzeugt, das die abgewitterten Altglascontainer das Ortsbild verschandeln.