Die SPD Stadtratsfraktion stellte in der letzten Stadtratssitzungeinen Antrag mit zwei Forderungen:
Zum einen will die SPD in der Goethestraße, der Uhlandstraße und Teilen der Südstraße die "bucklige" Straßenoberfläche sanieren und Flüsterasphalt aufbringen. So soll die Lärmbelästigung reduziert werden.
Zum anderen wird eine direkte Verlängerung der Loderhofstraße zur Schillerstraße beantragt. damit erhalten zumindest die Bewohner von Loderhof Mitte eine Anbindung an die Rosenberger Straße und damit eine zusätzliche Zu- und Abfahrt. Dies würde die anderen Straßen zum Teil entlasten. Diese Maßnahme sollte im Rahmen der Erschließung des BA III (östlicher Teil) mit umgesetzt werden.
Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt:
1. Erneut zumindest eine direkte Verlängerung der Loderhofstraße zur Schillerstraße.

Damit wäre durch die vorhandene Bahnunterführung über den Hitzelmühlweg eine Anbindung an die ST. 2040 (Rosenberger Straße) gegeben.
Zumindest die Bewohner von Loderhof Mitte würden dadurch wenigstens eine zweite Zu- und Abfahrt erhalten, was auch aber auch zu einer Verkehrsentlastung in der Süd- und Goethestraße führen würde.
Ein Neubau der Eisenbahn-Überführung kann in absehbarer Zeit nicht verwirklicht werden, da die Finanzierung nicht durch die Bahn erfolgen wird. Daher sehen wir dieses Provisorium als Beitrag zu einer schnellen Verkehrsentlastung für den Stadtteil Loderhof.
Diese Maßnahme sollte im Rahmen der Erschließung des BA III (östlicher Teil) mit umgesetzt werden.
2. Um die Lärmbelästigung für die Anwohner in der Goethestraße, der Uhlandstraße und in Teilen der Südstraße zu reduzieren, ist eine Sanierung der buckligen Straßenoberfläche einschließlich Gehsteig mit Flüsterasphalt im Straßenbereich ebenfalls dringend notwendig.
Die Kosten für die Planung und Ausführung sind in den Haushalt 2025/2026 einzuplanen.
Begründung:
Die Zu- und Abfahrten sind seit Jahren unverändert die Goethestraße, Hitzelmühlweg/Schillerstraße sowie Maintenonbrücke und Frommstraße.
1993 hat die Stadt bereits ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches die momentane und zukünftige Verkehrsbelastung im Stadtteil Loderhof bei einer weiteren Bebauung Loderhof Mitte und Loderhof Süd Richtung Breitenbrunn berücksichtigen sollte.
Das Ingenieurbüro Gauff gab schließlich folgende Empfehlungen:
1. Weiterbau der Loderhofstraße mit neuer Brückenanlage zur ST. 2040 Rosenberger Straße.
2. Verbindung der Knorr-von-Rosenroth-Straße zur Dieselstraße. Damit wäre auch eine Anbindung an die B 85 ohne Waldrodungen hergestellt.
3. Verbindung der Loderhofstraße mit der Graf-Gebhard-Straße.
Realisierung im Rahmen der Bebauung Loderhof Süd Richtung Breitenbrunn.
4. Verbindung Graf-Gebhard-Straße zur Dieselstraße. Diese würde erst mit der Bebauung Loderhof West zwischen Krötensee-Mittelschule und dem jetzigen Loderhof entstehen.
Allerdings scheitern die Vorschläge 2 – 4 bisher am Grunderwerb, Vorschlag 1 an den Kosten für das Brückenbauwerk, was angesichts der Haushaltslage Utopie ist.
Deshalb fordert die SPD-Stadtratsfraktion seit Jahren zumindest eine direkte Verlängerung der Loderhofstraße zur Schillerstraße. Ein Vorteil ist, dass der Grund bereits der Stadt gehört und es einen bestehenden, rechtsgültigen Bebauungsplan gibt.
Aus Sicht der SPD braucht es kein neues, teures Gutachten, sondern endlich Taten!
Denn seit 1993 hat die Bebauung zugenommen und damit auch der Verkehr (Autos). Was sich nicht geändert hat ist aber die Zahl der Zu- und Abfahrten.