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Stadt baut fast 11 Millionen Euro Schulden ab

Veröffentlicht am 10.12.2017 in Kommunalpolitik

Steigende Finanzkraft der Kommune durch höhere Gewerbesteuereinnahmen

Wir werden nun zum vierten Mal in Folge bei der Haushaltsentwicklung ohne Nettoneuverschuldung auskommen. Und das trotz hoher Investitionen, für die es mitunter keine Zuschüsse gab", erklärte das Stadtoberhaupt in einem Pressegespräch. Als Beispiele nannte Göth hier den finanziellen Aufwand für das Waldbad oder den Neubau des Sulzbacher Feuerwehrhauses in Millionenhöhe. „Das haben wir durch unsere gesteigerte Finanzkraft ohne Schulden geschultert."

Keine Kredite

Wie der Leiter der Finanzverwaltung, Andreas Eckl, ergänzte, sei im Haushalt 2017 von einer Schuldentilgung in Höhe von rund eine Million Euro die Rede gewesen.

Zusätzlich werden in diesem Jahr die Kreditermächtigungen des Jahres 2016 über rund 1,9 Millionen Euro auch heuer nicht in Anspruch genommen, wodurch sich eine weitere Schuldentilgung um diese knapp zwei Millionen Euro ergibt.

„Zusammengerechnet werden damit allein im Jahr 2017 gut 2,9 Mio. Euro haushaltliche Schulden getilgt. Der Schuldenstand wird sich damit Ende 2017 von 51,8 auf 48,9 Mio. Euro und damit unter die Marke von 50 Millionen Euro reduzieren", führt Andreas Eckl an.

Wie Bürgermeister Göth weiter erläutert, wirkten sich hier der deutliche Anstieg bei der Gewerbesteuer (zweithöchste Einnahmen seit Aufzeichnung) mit rund 8,5 Millionen und die überdurchschnittlichen Einkommensteueranteile von circa 8,6 Millionen Euro positiv auf die Finanzlage aus. Aber auch die gute Beschäftigungslage mit niedriger Arbeitslosigkeit sorgten insgesamt für eine erfreuliche Entwicklung.

„Ein Projekt wie den Ankauf des Seidel-Saals können wir uns auch vor dem Hintergrund der verschiedenen Förderungen meiner Meinung nach aus eigener Kraft leisten", resümiert der Rathauschef.

Kämmerer Andreas Eckl verwies auch auf die außerhaushaltlichen Schulden, die unter anderem aus dem Abwasseranlagenvertrag IV resultieren. Hier würden jährlich 500 000 planmäßig rückgeführt.

Ein aktueller Stadtratsbeschluss ermöglicht nun noch in diesem Jahr außerordentlich zwei Millionen Euro zu tilgen.

„Insgesamt kann die Stadt Sulzbach-Rosenberg damit 4,9 Millionen Euro ihrer Schulden im Jahr 2017 zurückführen", freute sich der Kämmerer über die Entwicklung.

„Betrachtet man den Zeitraum 2014 - 2017 sind insgesamt 10, 7 Mio. Euro an Schulden abgebaut worden“, so Bürgermeister Michael Göth. „Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann!“

 

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