SPD-Vize Dr. Thomas Beyer: Wie bei der Landesbank hat die Staatsregierung das wahre Ausmaß der Kosten verschleiert
SPD-Fraktionsvorsitzender Maget: CSU-Staatsregierung wollte Transrapid gegen alle wirtschaftliche Vernunft und gegen den Willen der Bürger
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Wie bei der Landesbank hat die Staatsregierung das wahre Ausmaß der Kosten verschleiert
Der SPD-Fraktionsvize und verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Thomas Beyer, sieht in dem gescheiterten Transrapidprojekt eine der „größten Lügen der CSU gegenüber dem bayerischen Volk". Die SPD habe immer auf die Größenordnung der entstehenden Kosten hingewiesen. Die CSU-Staatsregierung habe sie aber wie bei der Landesbank immer wieder verschleiert und verleugnet. „Wie bei der Landesbank hat die CSU-Staatsregierung hier ein Milliardendesaster zu verantworten. Wie bei der Landesbank hat sie die Bevölkerung bewusst über das wahre Ausmaß der Kosten getäuscht. Und wie bei der Landesbank kommt auch beim Transrapid wenige Tage nach der Kommunalwahl die Wahrheit auf den Tisch", erklärt Beyer.
CSU-Staatsregierung wollte Transrapid gegen alle wirtschaftliche Vernunft und gegen den Willen der Bürger
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Maget sieht in dem Aus für den Transrapid die größte denkbare Schlappe für die CSU-Staatsregierung, die gegen alle wirtschaftliche Vernunft und gegen den Bürgerwillen über Jahre ein politisches Prestigeprojekt durchsetzen wollte. „Das Katastrophentandem Beckstein und Huber ist bis auf die Knochen blamiert. Schlimmer kann es eigentlich nicht kommen. Damit tragen Beckstein, Huber und auch Stoiber die Verantwortung, dafür, dass viele Millionen Steuergelder verschleudert worden sind."
Jetzt auf die Express-S-Bahn umsteigen!
Zum Ende des bayerischen Transrapidprojekts der CSU und der Staatsregierung erklärt die Stellvertretende Vorsitzender BayernSPD, Adelheid Rupp, MdL:
"Die jüngst bestätigten Zahlen belegen einmal mehr, was die BayernSPD seit Jahren mit Nachdruck und mit Unterstützung aller Experten behauptete: Die von der CSU vertretenen Zahlen entsprangen weitgehend reinem Wunschdenken.
Aufgabe ist es nun, die schon lange vorliegenden und von der Staatsregierung vernachlässigten Planungen für die Beschleunigung des S-Bahn-Verkehrs zwischen München und dem Flughafen aufzunehmen und schnellst möglich zurealisieren."