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Treffen der SPD-Bürgermeisterkandidat(inn)en im Kreis Amberg-Sulzbach

Veröffentlicht am 08.02.2008 in Wahlen

Zum Erfahrungsaustausch trafen sich die Bürgermeister-Kandidaten der SPD Karl Adelmann. Etzelwang, Günther Cermak, Auerbach, Hans Durst, Hirschbach, Horst Kölbel, Edelsfeld, Gerhard Schnabel, Rieden, Werner Scharl, Ensdorf, Günther Amann, Hirschau (hinten von links) sowie Silke Vetter, Hahnbach ( vorne links) und Kristine Stauber,(Freudenberg (vorne rechts) mit Kreisvorsitzendem MdL Reinhold Strobl und Landrat Armin Nentwig (vorne Zweiter und Dritter von links).

Eine tolle Truppe

Dass sich mit der 27-jährigen Silke Vetter in Hahnbach und mit Kristin Stauber in der Gemeinde Freudenberg auch zwei Sozialdemokratinnen im Landkreis um das Bürgermeisteramt bewerben würden, freute sich Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl, „steht der SPD gut zu Gesicht“.
Bei einem Treffen der Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten betonte er, „dass schon heute 40,6 Prozent der Bevölkerung unseres Landkreises in Städten und Gemeinden wohnen, in denen SPD-Bürgermeister die Verantwortung tragen“.

Neun Frauen – „eine tolle Truppe, von denen fünf schon im Gemeinderat mitarbeiten“ – stünden bei den Kümmersbrucker Sozialdemokraten mit auf der Liste, hob Bürgermeister Richard Gaßner, seit 18 Jahren im Amt, hervor. Insgesamt stellten sich 13 amtierende SPD-Gemeinderäte wieder zur Wahl.

Die Zahl der Mandate der Kreistagsfraktion zu erhöhen, strebt deren Sprecher Günther Cermak an, der in Auerbach die Nachfolge von Bürgermeister Helmut Ott antreten will. „Sowohl unsere Kreistagsliste als auch unsere Stadtratsliste in Auerbach ist gut aufgestellt“, ist er überzeugt und ist sich sicher, „dass die Wähler unsere seriöse und verantwortungsvolle Kommunalpolitik zu würdigen wissen“.

Wieder antreten wird Hans Durst in Hirschbach, dem es ebenfalls wie allen anderen Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten ein Anliegen ist die Zahl der SPD-Mandate zu erhöhen und Bürgermeister Winfried Franz in Neukirchen.

Nur 27 Stimmen fehlten Günther Amann in Hirschau vor sechs Jahren um den Bürgermeisterstuhl zu erringen. „Die knappe Differenz von 0,3 Prozent macht Lust und Laune auf ein spannendes Rückspiel“ gibt sich Hirschaus zweiter Bürgermeister kampfeslustig, „denn der Wähler erkennt, dass vor Ort die SPD für transparente Kommunalpolitik steht“.

Mit acht Kandidatinnen stünden auf der Hahnbacher SPD-Liste „viermal so viele wie bei der CSU“ sagt Silke Vetter, die „Hahnbach aufwecken will“. In Bildung und Qualifikation sieht sie die Zukunft und will ihre Gemeinde zu einem Umwelt-Kompetenzzentrum mit günstigen Dienstleistungen für seine Bürger machen.

Sie sei die erste Frau, welche sich in der Gemeinde Freudenberg je um das Bürgermeisteramt beworben habe, betont Kristin Stauber. Sie engagiere sich und setze sich ein „wenn ich etwas für richtig finde“.

Engagiert ist auch der in vielen Vereinen aktive Arbeitsvermittler Werner Scharl, dem in Ensdorf zwei Gegenkandidaten gegenüberstehen. „Mit dem Bürger sprechen“ bei Hausbesuchen und in Wahlversammlung sei ihm ein Anliegen. Er setzt auf einen aktiven aber nicht aggressiven Wahlkampf.

In der Nachbargemeinde Rieden will Marktgemeinderat Gerhard Schnabel „mit Argumenten und nicht Werbegeschenken, nicht mit einer Materialschlacht“ die Wähler über zeugen. Man könne immer etwas in einer Kommune verbessern, ist er überzeugt „… dazu aber gehört die Vielfalt der Meinungen“. Dem in vielen Vereinen engagierten SPD-Ortsvorsitzenden liegt die Vereins- und insbesondere die Jugendförderung aber auch die energetische Sanierung der kommunalen Gebäude am Herzen.

Er sei sich sicher, dass die Edelsfelder Sozialdemokraten „mit einer ausgewogenen Liste auf der sechs Frauen kandidieren“ den Stimmenanteil ausbauen könne, ist sich stellvertretender Kreisvorsitzender Horst Kölbel sicher, der sich auch drei Gegenkandidaten am 2. März gegenübersieht.

Durch seinen Vater, der 27 Jahre das Amt des Bürgermeisters in Etzelwang inne hatte, sei er „kommunalpolitisch vorbelastet“ ist Karl Adelmann überzeugt. Der in vielen Vereinen engagierte Gemeinderat setzt auf einen Lückenschluss des Fünf-Flüsse-Radweges und die Dorferneuerung.

Mit hervorragenden Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten, (Bürgermeister Winfried Franz aus Neukirchen, Norbert Schmid der in Ursensollen, Boris Graf, der in Kastl und Reinhard Jäger, der in Ebermannsdorf zum Bürgermeister kandidiert waren verhindert) und einer ausgewogene Kreistagsliste, Stadtrats- und Gemeinderatslisten in denen alle Alters- und Berufsgruppen vertreten seien, lobte Landrat Armin Nentwig, sei die Landkreis-SPD für die Kommunalwahlen gut aufgestellt,.

Mit Nentwig aber, so Kreisrat Hubert Söllner abschließend, kandidiere ein Mann um das Amt des Landrats, „der den Landkreis voranbrachte, auf Erfahrungen aus 17-jähriger Abgeordnetentätigkeit verweisen kann“.

 

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