Nach der Umfrage zur Innenstadt-Entwicklung hat die Stadtratsfraktion jetzt die Familien in den Blick genommen. Bei der Umfrage, "was sie sich in Amberg wünschen würden", beteiligten sich rund 100 Leute - überwiegend Familien mit Kindern.
Nach der Umfrage zur Innenstadt-Entwicklung hat die Stadtratsfraktion jetzt die Familien in den Blick genommen. Bei der Umfrage, "was sie sich in Amberg wünschen würden", beteiligten sich rund 100 Leute - überwiegend Familien mit Kindern.
Die Passanten wurden unter anderem in der Fußgängerzone und auf dem Piratenspielplatz von Stadträten und Funktionsträgern angesprochen.
Es sollte geprüft werden, wie unsere aktuellen Anträge zum Thema Familie bei den Bürgern ankommen. So lautete die erste Frage aus dem Katalog zunächst allgemein: "Wie finden Sie die Situation von Familien in Amberg?"
Zufriedenheit bei 51 Prozent
17 Prozent der Befragten stuften die Lebenssituation der Familien in der Stadt als gut ein, 51 Prozent als zufriedenstellend und 32 Prozent als "schlecht".
Frage zwei war in drei Teilbereiche untergliedert, die sich mit Anträgen zur Amberger Familienpolitik beschäftigte: Dabei fanden die Kostenfreiheit für das erste Kindergartenjahr 93 Prozent der Befragten gut, fünf Prozent wäre das gleichgültig, als schlecht sahen das nur zwei Prozent an.
Die Einführung eines Familienpasses, der Bürgern mir geringem Einkommen günstigeren Zugang zu städtischen Angeboten (Theater, Bibliotheken, Bäder usw.) ermöglicht, unterstützten ebenfalls 95 Prozent der Befragten (fünf Prozent äußerten sich dazu gleichgültig).
Die Schaffung von Sozialarbeiterstellen an allen Amberger Grund- und Hauptschulen beurteilten dagegen 98 Prozent als sehr erstrebenswert, nur zwei Prozent wäre das egal.
Mehr Ausbildungsmöglichkeiten
"Was ist Ihrer Meinung nach das größte Problem für Familien mit Kindern in Amberg?", lautete die dritte Frage. Beantwortet wurde sie folgendermaßen: 44 Prozent sehen "fehlende Möglichkeiten zur Kinderbetreuung als größtes Problem", 15 Prozent beklagten laut SPD zu wenige Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, zehn Prozent kritisierten den Zustand mancher Kinderspielplätze und sieben Prozent beschwerten sich über "mangelnde Kinderfreundlichkeit" (weitere 24 Prozent führten viele unterschiedliche Probleme an).
Die letzte Frage auf dem Fragebogen beschäftigte sich schließlich mit den Wünschen der Befragten an die Amberger SPD. 49 Prozent wollten "den besonderen Einsatz der örtlichen Sozialdemokraten für mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten", 20 Prozent für mehr Angebote für Kinder und Jugendliche, zehn Prozent für eine weitere Verbesserung der Spielplätze und ebenfalls zehn Prozent für mehr Ausbildungsstellen.
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