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Verkehrssicherheit beim "Kindlaser Kreuz"

Veröffentlicht am 22.01.2006 in Kommunalpolitik

Welches ist die Lösung mit der größten Verkehrssicherheit? Um diese Frage ging es bei einem Ortstermin der SPD am "Kindlaser Kreuz".

Die Staatsstraße 2238 wurde in den letzten 2 Jahren (auch mit Mitteln der Europäischen Union) ausgebaut, nachdem es in der Vergangenheit auf dieser Staatsstraße immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang kam. In der Öffentlichkeit wurden heftige Diskussionen darüber geführt, ob nicht ein Kreisel beim Knotenpunkt St 2238 / AS 19 "Kindlaser Kreuz" besser und kostengünstiger gewesen wäre. Für beide möglichen Lösungen gab es zutreffende Argumente. Verwirklicht wurde letztendlich der Ausbau der St 2238 mit einer Überführung der AS 19.

Jetzt wurde MdL Reinhold Strobl darauf aufmerksam gemacht, dass es bei der Kreuzung der St 2238 mit der Kreisstraße AS 19 keine Abbiegespur für Rechtsabbieger von der Staats- in die Kreisstraße gibt. Es wird befürchtet, dass es zu Auffahrunfällen kommen könnte, wenn Autofahrer die Ausfahrt zu spät erkennen und zu heftig abbremsen. MdL Reinhold Strobl, Kreisrat Rudolf Bergmann, Stadtrat Uwe Bergmann und stellv. SPD-Vorsitzender Gerald Dagner machten sich jetzt vor Ort ein Bild von der Situation am "Kohlberger Kreuz." Inzwischen liegt auch eine Stellungnahme des Staatlichen Bauamts (früher: Straßenbauamt) vor. Dieses weist darauf hin, dass es sich aus Fahrtrichtung Weiden kommend bei Rechtsabbiegern mit Fahrtziel Schnaittenbach und Kindlas in der Morgenspitze um etwa 20 Fahrzeuge handelt und in der Abendspitze umetwa 70 Fahrzeugen. Dies sei im Vergleich zum Gesamtverkehr aus Fahrtrichtung Weiden nur von untergeordneter Bedeutung. Zudem gelte für Rechtsabbieger am Knotenpunkt keine Wartepflicht gegenüber anderen Verkehrsströmen, so dass nur in den wenigsten Fällen mit einer geringfügigen Behinderung des durchgehenden Verkehrs zu rechnen sei.

In Verbindung mit der frühzeitigen Erkennbarkeit des Knotenpunkts und der wegweisenden Beschilderung, welche bereits in einem Abstand von ca. 300 m auf die Ausfahrt Schnaittenbach/Vilseck hinweise, sei daher mit plötzlichen Bremsvorgängen ohne Vorankündigung durch Rechtsabbieger in der Regel nicht zu rechnen. Eine erhöhte Gefahr von Auffahrtunfällen am Knotenpunkt St 2238/AS 19 werde daher hieramts nicht gesehen. Vielmehr könne bei Anordnung eines Abbiegestreifens durch den Rechtsabbieger der nachfolgende, in Richtung Hirschau fahrende Verkehr kurzzeitig verdeckt werden. Da - wie die Erfahrung leider zeige - Kraftfahrer häufig auch trotz dieser Sichtbehinderung von der Kreis- in die Staatsstraße einfahre, steige die Kollisionsgefahr mit dem geradeaus fahrenden Verkehr deutlich an.

Erschwerend komme hinzu, dass die Unfallschwere bei der Kollision eines kreuzenden mit einem geradeaus fahrenden Fahrzeugs ungleich höher sei, als sie es bei einem vermeintlichen Auffahrunfall im Längsverkehr wäre. Eine Erhöhung der Verkehrssicherheit lasse sich durch einen Anbau eines Rechtsabbiegestreifens daher allenfalls bei sehr starken Abbiegeströmen erzielen. Dementsprechend würden auch die einschlägigen technischen Richtlinien nur in solchen Ausnahmefällen einen Knotenpunktsausbau mit gesonderten Rechtsabbiegespuren vorsehen. Das Staatliche Bauamt weist außerdem zum Thema Verkehrssicherheit noch darauf hin, dass im Zuge des Planungsprozesses die gewählte Ausbildung der Kreuzung St 2238/Kreisstraße AS 19 sowie mehrere Alternativlösungen im Auftrag der Regierung der Oberpfalz einem Sicherheitsaudit unterzogen wurden. Der Sicherheitsauditor kam dabei nach eingehender Prüfung zu dem Ergebnis, dass die gewählte Knotenpunktsform in Anbetracht der gegebenen topografischen und verkehrlichen Verhältnisse als die verkehrssicherste Lösung einzustufen sei.

Ein weiterer Punkt war der Wirtschaftsweg gegenüber der Schleifenrampe in die Kreisstraße. Strobl wurde hier vor kurzem mit der Frage konfrontiert, ob der in die Kreisstraße einmündende Wirtschaftsweg für schwer beladene landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge unter Umständen zu steil sei. Hierzu teilte das Staatliche Bauamt mit, dass trotz der sehr schwierigen örtlichen Verhältnisse den forstwirtschaftlichen Anforderungen dadurch in einem Höchstmaß gerecht geworden sei, dass die Bauleitung des damaligen Straßenbauamts Sulzbach-Rosenberg die Lage und die Trassierung des Wirtschaftsweges vor Ort einvernehmlich mit dem zuständigen Forstbetrieb Schnaittenbach festgelegt worden sei. Nachdem die abschließende Überprüfung der Anlage zu keinen Beanstandungen durch den Forstbetrieb führte, würde das Staatliche Bauamt davon ausgehen, dass der im Bereich starker Steigungen asphaltierte Wirtschaftsweg auch von schweren Holzfuhrwerken problemlos befahren werden könne.

Die SPD wird nun die Situation am "Kindlaser Kreuz" weiter aufmerksam verfolgen. Liegt das Staatliche Bauamt mit seiner Einschätzung richtig oder die Bürger mit ihren Bedenken? Evtl. Beobachtungen nimmt das Bürgerbüro von MdL Reinhold Strobl (Telefon: 09622-703636) gerne entgegen.

Bild:
Um die größtmögliche Verkehrssicherheit am "Kindlaser Kreuz" ging es bei einem Ortstermin der SPD. Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Stadtrat Uwe Bergmann, Kreisrat Rudolf Bergmann, MdL Reinhold Strobl und stellv. SPD-Vorsitzender Gerald Dagner

 

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