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Wer unsere Gesichter wirklich will

Veröffentlicht am 20.09.2017 in Service

Die Möglichkeit, Gesichter automatisch zu erkennen, macht rasante Fortschritte, weil Kameras immer präziser werden und Algorithmen Bilder immer besser erkennen können. Das verunsichert viele.

Eine neue Technik hält Einzug in Millionen Hosentaschen, und mit ihr die Angst. Diese Woche stellte Apple das iPhone X vor. Es lässt sich nicht nur mit einem Zahlencode entsperren, sondern auch, indem der Besitzer sein Gesicht vor das Telefon hält. „Face ID“ nennt der Konzern das. Die Möglichkeit, Gesichter automatisch zu erkennen, macht rasante Fortschritte, weil Kameras immer präziser werden und Algorithmen Bilder immer besser erkennen können. Das verunsichert viele.
Die Präsentation des neuen iPhone fällt zusammen mit der hitzigen Debatte über künstliche Intelligenz. Deshalb kommt es zu einem Missverständnis: Apples Entsperrsystem ist Fachleuten zufolge erst einmal unproblematisch. Sie nennen die Technik Gesichtsverifikation: Das Gesicht einer Person wird mit einem 3-D-Modell abgeglichen, das nur auf dem Gerät gespeichert ist. So kann das iPhone die Frage beantworten: „Ist das der rechtmäßige Nutzer dieses Telefons oder nicht?“ Bei Face ID könne er „kein praktisch relevantes Missbrauchspotenzial erkennen. Gesichtserkennung im öffentlichen Raum halte ich dagegen für höchst problematisch“, sagt Florian Gallwitz, Informatiker und Experte für Mustererkennung an der Ohm-Hochschule Nürnberg. Er meint Gesichtsidentifikation, wie sie die Polizei am Berliner Bahnhof Südkreuz testet: Videokameras erfassen Gesichter, Software gleicht sie mit einer Datenbank von Porträtfotos ab.
Während Apple Gesichter dezentral speichert, sammelt der Staat sie zentral – und immer mehr Behörden dürfen darauf zugreifen. Im Juli ermöglichte die Koalition Bundesnachrichtendienst, Militärischem Abschirmdienst, Verfassungsschutz von Bund und Ländern sowie Zoll- und Steuerfahndern, automatisiert und reibungslos auf alle Passfotos zuzugreifen. Das war vorher nur in Ausnahmefällen möglich. Die Rechtsgrundlage für den Einsatz von Software zur Gesichtserkennung muss erst noch geschaffen werden. Andrea Voßhoff, Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, kritisiert: „Die neuen Zugriffsmöglichkeiten auf Fotos in Kombination mit der immer weiter ausgeweiteten Videoüberwachung machen künftig alle Bürger an überwachten Orten leicht identifizierbar.“ Die Behörden hätten nun Zugriff auf einen riesigen Satz Gesichter, über den sie Software laufen lassen könnten, die für den Menschen unsichtbare Eigenschaften erkenne. Diese Variante der Gesichtserkennung wirkt am unheimlichsten: Selbstlernende Algorithmen werten unzählige Fotos aus und können solche Muster erkennen.
Quelle: SZ

 

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