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Werner Scharl als SPD-Bürgermeisterkandidat nominiert

Veröffentlicht am 13.09.2007 in Kommunalpolitik

Das Votum der Mitglieder war eindeutig: Einstimmig wurde bei der Nominierungsversammlung des SPD-Ortsvereins im Gasthaus Weißbacher Vorsitzender Werner Scharl zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahlen im März 2008 gewählt. Sich tatkräftig, ehrlich und teamfähig für die Bürger ohne parteipolitische Interessen zum Wohle der Gemeinde einzusetzen, sei sein Motto, so Scharl.

Auch wenn ein Wahlprogramm erst konkret in einer Klausurtagung ausgearbeitet und bei der Nominierung der SPD- Gemeinderatskandidaten vorgestellt werde, sei es ihm oberstes Ziel Ensdorf attraktiv und zukunftsorientiert zu gestalten, „… ein liebenswertes und lebenswertes Ensdorf weiter zu erhalten und zu fördern“. Die Zukunft jeder Gemeinde sei in jungen Familien mit Kindern begründet. Deshalb sei ihm die Erhaltung des Schulstandorts, der Ausbau der Betreuung von Kleinkindern von Alleinerziehenden und Berufstätigen und auch, bei Bedarf, die Einführung einer Mittags- und Hausaufgabenbetreuung ein Anliegen. Er stehe für eine transparente Gemeindepolitik, sehe eine Gemeindeverwaltung nicht als Behörde sondern als Dienstleister. „Infrastruktur stärken heißt Wohnqualität steigern“ betonte der Bürgermeisterkandidat, der den Naturpark Hirschwald als große Herausforderung aber ebenso die den Ausbau Ensdorfs zum Zentrum für alternative Energien als große Chancen begreift und der Förderung eines aktiven Vereinslebens große Bedeutung beimisst. „Ein beeindruckender Vertrauensbeweis, ein großartiges Wahlergebnis“ gratulierte Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl. Er sehe große Chancen für Scharl, der sich mit Tatkraft und ideenreich für Ensdorf engagiere, „denn die SPD in der Oberpfalz hat in letzter Zeit sowohl in Weiden, Pressath und auch Zeitlarn bewiesen, dass sie Kommunalwahlen gewinnen kann“. Kritisch beleuchtete Strobl die verfehlte Bildungspolitik und auch das durch die übereilte Einführung der R6 durch die CSU-Staatsregierung „beklagenswerte Schulsterben, denn Schule hat auch etwas mit Identifikation zu tun“. Die Landtags-SPD werde sich mit aller Kraft für den Erhalt der Schulstandorte im ländlichen Raum einsetzen, betonte der Abgeordnete, der die Zusammenarbeit Ensdorfs mit der Marktgemeinde Rieden als gemeinsamer Schulstandort positiv hervorhob. In der Kreispolitik halte er es für unabdingbar „von den parteipolitisch motivierten Angriffen auf den Landrat zu konstruktiver Gestaltungsarbeit zurückzukommen. Hier ist CSU-Landratskandidat Richard Reisinger gefordert“. Kreisrat Hubert Söllner, der Scharl die Glückwünsche der Kreistagsfraktion überbrachte und Bezirksrat Richard Gaßner waren sich sicher, „dass Werner Scharl auf dem richtigen Weg ist“. Es sei erstrebenswert, betonte Gaßner, sich für den Bürger einzusetzen. Transparenz und Nähe zum Bürger seien Pluspunkte aktiver Kommunalpolitik „in der man viel bewegen kann“. Nicht eine Partei, nicht das angestrebte Mandat, „der Bürger ist als Mittelpunkt der Gemeinde, dem Dienstleister, zu sehen“.

Zur Person:
SPD-Bürgermeisterkandidat Werner Scharl wurde 1964 in Ensdorf geboren und wuchs hier mit zwei Geschwistern auf. 1990 heiratete er seine Frau Sieglinde, mit der der drei Jahre später das „mit viel Schweiß und Eigenleistung“ erbaute Eigenheim bezog. Er erlernte den Beruf des Drehers, arbeitete nach 15-monatigem Grundwehrdienst drei Jahre in Amberg bei der Firma Kerb-Konus als Ringdrehautomateneinsteller und anschließend von 1988 bis 1995 bei Krones als CNC-Dreher. Ab 1990 absolvierte er berufsbegleitend ein vierjährige Fernstudium zum Maschinenbautechniker. Ab 1995 in Neumarkt als Heizungsbautechniker beschäftigt, war er als Projektleiter für Großbaustellen eingesetzt mit dem Aufgabengebiet der kompletten Baustellenbetreuung mit Personaleinsatzplanung. Seit dem Jahr 2000 als Angestellter bei der Agentur für Arbeit, erhielt Werner Scharl nach dreijähriger Projektarbeit die Möglichkeit die Abteilung Arbeitgeberservice in Amberg neu aufzubauen. Ensdorfs SPD-Bürgermeisterkandidat ist sei elf Jahren SPD-Mitglied und seit drei Jahren Vorsitzender des Ensdorfer Ortsvereins. Für die Finanzen des Opelclubs seit Jahren verantwortlich, ist er auch Gründungsmitglied der Square Dance Bavarian Starlights, seit 32 Jahren Mitglied der Pfadfinder Sankt Georg Ensdorf, Gründungsmitglied der GSG-Altpfadfinder und wirkt seit zehn Jahren als Darsteller bei der Pfadfinder-Theatergruppe mit. Seit Jahrzenten ist er in Ensdorf Mitglied des Schnupferclubs, der Feuerwehr, des Krieger- und Reservistenvereins und des Siedlerbunds. Er ist Mitglied im BRK, der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik und engagiert sich als ehrenamtlicher Schöffe. Da bleibt ihm nicht viel Freizeit für seine Hobbys Rad- und Motorradfahren. (sön)

Zum Bild: Zu seinem großartigen Wahlergebnis gratulierten Kreisvorsitzender MdL Reinhold Strobl, Ensdorfs dritte Bürgermeisterin Marianne Scharl (von links) und Bezirksrat Richard Gaßner (rechts) SPD-Bürgermeisterkandidaten Werner Scharl.

 

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