"Es ist sinnvoll die AS 23 in die Westumgehung ebenso wie das Verkehrsaufkommen aus Theuern über den geplanten Kreisverkehr einzuleiten“ erläuterte Bürgermeister Richard Gaßner an Hand der PlanunterlagenBürgermeister Richard Gaßner beim Ortstermin der SPD-Kreistagsfraktion Amberg/Sulzbach:
„Lengenfeld und Haselmühl werden künftig von täglich 3000 Fahrzeugen von der AS 23 und den bei Fertigstellung der A 6 zusätzlich prognostizierten 1000 Fahrzeugen, also von zusätzlich insgesamt 4000 Fahrzeugen“ entlastet. Der Verkehr aus dem Vilstal würde laut Planung direkt auf die Westumfahrung geleitet werden und „der Planfeststellungsbeschluss wurde uns bis Ende des Jahres versprochen“.
"Ich habe Verständnis für das Drängen der Ebermannsdorfer die AS 23 auszubauen“ betonte Kümmersbrucks Bürgermeister Richard Gaßner als er Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion Amberg/Sulzbach vor Ort über die geplante Westumfahrung informierte. Er, so Gaßner, halte jedoch grundsätzlich den eingeschlagenen Weg des Kreistags für richtig und plädiere dafür, die alte Trasse der AS 23 nicht auszubauen, da zum einen der
Planfeststellungsbeschluss noch ausstehe und auch die Mittel im Kreishaushalt für die nächsten Jahre nicht vorgesehen seien. Als sinnvoll erachte er es, die AS 23 in die Westumgehung ebenso wie das Verkehrsaufkommen aus Theuern über den geplanten Kreisverkehr einzuleiten.
Den Rückbau der alten Trasse der AS 23 zu einem Fahrradweg begrüße er, betonte Gaßner, er werde nach seiner Meinung jedoch vorrangig Freizeitradlern dienen, "da der Großteil der Ebermannsdorfer Schüler den Schulbus nach Kümmersbruck benutzen wird“. Eine etwas zügigere Abwicklung des Projekts Westumgehung hätte er sich gewünscht, betonte Gaßner, "wenn jedoch der Planfeststellungsbeschluss steht, dann geht es erst wirklich los das wird die große Herausforderung!“.
Bei Kosten von etwa 15,5 Millionen Euro bei einer geschätzten Bauzeit laut Straßenbauamt von zwei Jahren für die "Staatsstraße in kommunalem Interesse“ würden 20 Prozent, etwa drei bis dreieinhalb Millionen Euro von der Gemeinde zu tragen sein. "Bei 325 Euro Pro-Kopf-Verschuldung müssen wir bei 80-prozentiger Förderung zu dieser zusätzlichen finanziellen Belastung bereit sein und auch in die Bauträgerschaft einsteigen“, sagte Gaßner und obte: "Das Straßenbauamt macht kompetente Arbeit und ist uns als Gemeinde gute Stütze“.
Durch die Westumgehung werde eine 40-prozentige Verkehrsreduzierung erreicht, fasste er zusammen, ". . . für Lengenfeld wird sie sogar 70 Prozent betragen, das ist enorm“.

Nicht nur bedarfsorientiert sondern vorausschauen planen, so sehe er die Aufgabe der Gemeinde, betonte Bürgermeister Richard Gaßner (Dritter von links), als er den SPD-Kreisräten das Gewerbegebiet Theuern vorstellte und die weiteren Planungen erläuterte.
Im Bild von links die Kreisräte Werner Cermak, Helmut Ott, Hubert Söllner, Ute Bender, Hans Wild, Franz Kick und Hildegard Pirner.
Vorausschauende Planung
Nicht nur bedarfsorientiert sondern vorausschauend planen, so sehe er die Aufgabe der Gemeinde, sagte Bürgermeister Richard Gaßner bei der anschließenden Besichtigung des Gewerbegebiets Theuern. Zur Zeit stellten 19 Firmen etwa 250 Arbeitsplätze zur Verfügung, wobei im letzten Jahr 30 neu geschaffen worden seien.
Der Gebietsbestand betrage in Bauabschnitt eins und zwei derzeit 16,17 Hektar, beantwortete er die Frage von SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Günther Cermak, es seien jedoch für Bauabschnitt drei und weitere bis zur
Gemeindeverbindungsstraße Theuern-Ebermannsdorf noch 30,17 Hektar ausweisbar.
Die Grundstückseigentümer, lobte Gaßner, zeigten sich kooperativ, jedoch entstünden für die Verkäufer oft steuerliche Probleme. Drei Grundstücke mit Größen zwischen 3500 und 11000 Quadratmetern seien derzeit noch verfügbar.

Nicht nur bedarfsorientiert sondern vorausschauen planen sei Aufgabe der Gemeinde, so Bürgermeister Richard Gaßner. Die Karte verdeutlicht die Erweiterungsmöglichkeit des
Gewerbegebiets Theuern