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"Wettstreit der Ideen"

Veröffentlicht am 20.04.2011 in Kommunalpolitik

CSU/FWU und FDP haben zusammen zwar eine politische Mehrheit im Stadtrat, aber die gestaltende Kraft mit durchdachten und umsetzbaren Konzepten sind sie trotzdem nicht. Das Gegenteil ist eher der Fall.

Den „Wettstreit der Ideen“ ,den die CSU immer wieder propagiert und damit so tut, als hätten sie die besseren Konzepte, nehmen wir von der SPD gerne auf.

Betrachtet man die letzten 20 Jahre, dann stellt man schnell fest, dass die Vorschläge der CSU, FDP und FWU weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart zielführend waren oder sind.

Beispiel CSU-Ideen:
  • Schlackenberg: Postkartenaktion, die dem Bürgern ein Mitspracherecht vorgaukelt, wo gar keins ist. Die mögliche Nachfolgenutzung der Deponie war von vorneherein auf eine sanfte touristische Nutzung festgelegt.
  • Verlegung Verwaltung: Statt Rathaus und Umgriff lieber ins Schloss oder ins ehemalige Landratsamtsgebäude (jetzt LCC). In fremden Gebäuden hätte die Stadt jährlich enorme Mietkosten zu zahlen und Rathaus und städtische Gebäude hätten trotzdem sanieren werden müssen ohne vernünftige Nutzung.
  • Nordumgehung: Festhalten an einer gigantischen Naturzerstörung ohne Not, da die innerstädtische Verkehrsbelastung durch den Ziel-Quell- Verkehr kommt und nicht durch den Durchgangsverkehr.
  • Verkehrskonzept für Sulzbach-Rosenberg: Fehlanzeige! Sie bringen keins zustande, die Nordumgehung ist das Allheilmittel.
  • Waldbad: Vorschläge zur Modernisierung: keine!
  • Technische Dienste: Zusammenlegung von Bauhof, Gärtnerei und Stadtwerke ist günstiger und bringt angeblich Synergieeffekte. Kostenschätzung: Neubaukosten ohne Grunderwerb: 7,9 Mio. Euro
  • Feuerwehrgutachten: keine neuen Erkenntnisse außer Gutachterkosten, Fahrzeug- park angemessen, keine Einsparung möglich!
Dagegen hat die SPD zusammen mit dem 1. Bürgermeister in den letzten 20 Jahren die Stadt zu dem gemacht, was sie heute ist: Lebens- und liebeswert mit neuen Arbeitsplätzen, intakter Infrastruktur, bestens ausgestattete Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen und ein Kulturprogramm, das über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung findet und für ein positives Image sorgt. Vom Erhalt der „weichen“ Standortfaktoren, von der CSU ab und an in Frage gestellt, ganz zu schweigen. Viele Vorschläge, die heute Realität sind oder werden, stammen von der SPD:
  • Verwaltung zurück ins Zentrum: städtebaulich hervorragend gelöst stärkt dies den Bereich um den Luitpoldplatz. Stadteigene Gebäude saniert und einer sinnvollen Nutzung zugeführt.
  • Kommission Rosenberg: Ortskernsanierung von Rosenberg maßgeblich beeinflusst und angestoßen. Abschnitt I und II umgesetzt
  • Verkehrskonzept: eigenes Verkehrskonzept entwickelt, das dem Ziel-Quell-Verkehr Rechnung trägt. Nachzulesen auf unserer Homepage
  • Altstadtsanierung:
    Alle Maßnahmen im Rahmen der Altstadtsanierung nie in Frage gestellt, sondern unterstützt, da diese Arbeitsplätze sichert und gleichzeitig das Stadtbild positiv verändert.
  • Waldbad: am 15. April 1999 den Antrag gestellt, das Waldbad zum Ganzjahresbad umzuplanen. zahlreiche Vorschläge gemacht, wie in Teilschritten das Waldbad modernisiert werden kann unabhängig vom Standort der Schulschwimmhalle.
  • Ökologische Energieversorgung: BHKW und Fernwärmenetz sind in der heutigen Zeit für eine moderne Kommune unabdingbar! Einsparung von CO2 ist notwendig, deshalb haben wir uns am Biomasseheizkraftwerk beteiligt, um die Fernwärme-versorgung sicherzustellen. Damit heizen wir umweltfreundlich unser Waldbad und alle städtischen Schulen!! Den weitern Ausbau der regenerativen Energien haben wir beantragt.
  • Hängematte: als offenen Jugendtreff nie in Frage gestellt, bei Neugestaltung des Vorplatzes aktiv mitgewirkt
  • Spielplatz im Stadtpark: Attraktion für die Kinder auf Initiative eines Fraktions-mitgliedes zurückzuführen, der eine Spendenaktion zur Finanzierung organisiert hat
  • Haus für Bürgerdienste: Ankauf nach Auszug der Sparkasse für die Stadtverwaltung. "Haus für Bürgerdienste" als eine der ersten sehr gut funktionierenden Bürger-Service-Zentren in Bayern. Hier sind alle publikumswirksamen Dienststellen in einer Service-Stelle zusammengefasst, quasi von der Geburt über Wohnungen, Renten usw. ....... bis zur Bahre alles zu Diensten! Zentral mitten in der Stadt (Bus, Parken, Gastronomie, Dienstleistungen, Einzelhandel etc.) auch Rathaus plus Umgriff, Kultur usw. Kein Verfall und Niedergang oder Leerstand nach Auszug der Sparkasse.
Aktuelle Entwicklungen:
  • Technische Dienste: Sanierung an bestehenden Standorten beantragt. Kostenschätzung bestätigt die Richtigkeit: 1,9 Mio. Euro. Einsparung zum CSU-Vorschlag: 6 Mio. Euro!! Die SPD wird deshalb beantragen, die Sanierung von Bauhof und Stadtwerke als ersten Schritt zu planen und die Angliederung der Gärtnerei an den Bauhof zu prüfen.
  • Sanierung Waldbad: Architekt beauftragt, Beginn mit dem schon immer von der SPD vorgeschlagenen Teilschritt: Neubau Eltern-Kind-Bereich
 

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