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Presse


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Auerbach: Neue Werkstatt am Bauhof

Lange geprüft wurde dieser Antrag der SPD-Fraktion vom 7. Januar 2020. Die Genossen hatten sich zuvor im Bauhof informiert und mehrere Vorschläge in die Haushaltsberatung 2020 eingebracht.

Der umfangreiche Fuhrpark der Stadt soll künftig in einer Werkstatt am Bauhof gewartet werden. Die Verwaltung prüft jetzt die entsprechende Erweiterung des Geländes an der Marienstraße.

Die vorhandene Salzhalle sei so klein, dass größere Lieferfahrzeuge oft das Material vor der Halle abkippen müssen, und das Streusalz von den Mitarbeitern in die Halle verbracht werden muss. Ein weiterer Vorschlag war ein Hausmeister für alle Liegenschaften der Stadt und der Spitalstiftung. Aktuell können aus Kapazitätsgründen regelmäßige Wartungsarbeiten und Kontrollen nicht im notwendigen Maß durchgeführt werden, argumentierte Fraktionschef Dr. Edmund Goß.

Zu niedrig

Ein weiterer Vorschlag der Genossen bezog sich auf die vorhandene Werkstatt, die ein effektives Arbeiten erschwere. Die Höhe sei nicht ausreichend, so dass teilweise im Freien repariert werden muss. Auch die Anordnung verschiedener Arbeitsbereiche sei nicht mehr zeitgemäß. Die SPD bat um die Prüfung der Möglichkeiten für einen Ersatzneubau für die vorhandene Werkstatthalle.

Mit den angeregten Verbesserungen im städtischen Bauhof hatte sich der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss bereits am 17. März 2020 befasst und die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten und dem Stadtrat dann vorzulegen. "Es klingt nach Schluderei", gab Bürgermeister Joachim Neuß zu und lieferte auch gleich die Erklärung für die verstrichene Zeit: Die Verwaltung habe einige Markt- und Personalentwicklungen noch abwarten wollen, um fundiert Stellung nehmen zu können. Zum Fuhrpark der Stadt gehören inklusive der Feuerwehrautos insgesamt 55 Fahrzeuge, von der Drehleiter bis zu landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Diese können in der derzeitigen Werkstatt nicht ausreichend repariert, nur unzureichend gewartet und nicht geprüft werden.Neben externen Werkstattkosten fallen daher zeit- und personalaufwändige Fahrten in größere Städte an. 25 000 bis 30 000 Euro kommen hier pro Jahr zusammen, hatte die Verwaltung errechnet. Erschwerend komme hinzu, dass eine örtliche Lkw-Werkstatt mittelfristig nicht weiter betrieben werde. Damit fehle auch anderen Lkw-Betreibern eine Werkstatt vor Ort.
Eine Werkstatt im Bauhof mache Sinn, so Joachim Neuß. Nach jetzigem Kenntnisstand werde eine Prüfmöglichkeit für Lkw an anderer Stelle im Ort geschaffen. Ein vermietbarer Prüfplatz sei daher nicht erforderlich. Die Salzhalle werde künftig von Fahrzeugen mit Abschiebetechnik beliefert, so dass dieses Problem auch ohne Salzsilo-Bau gelöst werden kann.
Ein Hausmeister für alle Liegenschaften sei aufgrund der vielen unterschiedlichen Fachkompetenzen, die in einzelnen Gebäuden nötig sind, eher schwierig zu verwirklichen. Der Bürgermeister stellte Dominik Speckner als neuen Hausmeister für den Komplex Schule-Halle-Kindergarten vor. Ein fachübergreifendes Team, das in allen Liegenschaften tätig wird, wurde inzwischen im Bauhof gebildet.
Peter Danninger erklärte, dass die SPD-Fraktion mit dem Ergebnis zufrieden sei. Der Neubau einer Werkstatt wäre eine wesentliche Verbesserung für die Mitarbeiter. Auch die Lösung zur Salzhalle sei nachvollziehbar. Als Hausmeister für alle Immobilien hätte ein Ansprechpartner zwar Vorteile, aber dies sei wohl Sache der Verwaltung. Günther Cermak (SPD) plädierte für eine Prüfhalle. Nach Reparaturen etwa der Bremsen wäre ein Bremsprüfstand wichtig für die Sicherheit. Auch könnten dort Abnahmen stattfinden.

Ohne Prüfhalle für Externe

Bürgermeister Neuß bestätigte, dass ein Bremsprüfstand ebenso eingebaut werde wie eine Lichttestanlage. Die eigenen Fahrzeuge werden freilich im Bauhof geprüft. Lediglich eine Prüfhalle zur Vermietung für externe Dienstleister sei nicht nötig.

 

Der Stadtrat einigte sich darauf, den Bau einer Werkstatt im Bauhof mit zwei Arbeitsplätzen zur Reparatur von Großfahrzeugen konkreter zu projektieren und Angebote einzuholen. Laut einem ersten vorliegenden Angebot ist von mindestens 220 000 Euro auszugehen.

 

https://www.nordbayern.de/region/pegnitz/auerbach-neue-werkstatt-am-bauhof-1.11189035?fbclid=IwAR1qO2uFMiYJLITRZlRFJi6jOogFbeSmRmEXXjEnspCmgDXX2asJjIk8hjE

 

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