Der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl hält die gezielte Vorabinformation von Landtags- und Bundestagsabgeordneten der CSU über die Verwendung von Mitteln aus dem Konjunkturpaket II des Bundes so wie sein Kollege Harald Güller für einen Skandal.
Strobl: „Da teilt mir und den Kommunen heute die Regierung der Oberpfalz als neueste Information mit, welche Gelder aus dem Konjunkturprogramm in die Region fließen. Derzeit hat der CSU-Abgeordnete Füracker in Neumarkt schon in der letzten Woche Entsprechendes verkündet.
Obwohl erst heute in den Regierungsbezirken die genaue Verteilung der Gelder in Bayern bekannt gegeben wurde, sind Abgeordnete der CSU damit bereits am Wochenende an die Presse gegangen. Dabei sei in den Vergabeausschüssen Vertraulichkeit bis Montag vereinbart worden.
Strobl: „Wer hat hier geplaudert?“ Strobl: „Die CSU hat noch immer nicht verstanden, dass dieser Staat nicht ihr gehört.“ Diese Staatsregierung, so Strobl, schmückt sich mit fremden Federn und finanziert damit auch Vorhaben, welche eigentlich Bayern schon lange selbst finanziert haben müßte.
Strobl nennt hier die Polizeiautos, die Universitäten, u.v.a. Strobl ist stinksauer auf die Staatsregierung und auf die betroffenen CSU-Abgeordneten: „Es gibt in Bayern keine Abgeordneten erster und zweiter Klasse.
Übrigens hätten die CSU-Abgeordneten bis jetzt noch nicht veröffentlicht, welche Kommunen leer ausgehen. Der Nachholbedarf bei den Kommunen in Bayern sei nämlich aufgrund der mangelnden Bezuschussung der Kommunen um das vier- bis sechsfache höher.
Die CSU-Abgeordneten sollten sich lieber dafür einsetzen, dass Bayern ihre Kommunen besser fördere.
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