Endspurt zur Sozialwahl 2011 – Noch drei Tage Zeit für die Stimmabgabe
MdB Marianne Schieder ruft zur Teilnahme auf.
Bis zum 1. Juni haben viele Versicherte noch die Möglichkeit, bei den Sozialwahlen mitzubestimmen, wer ihre Interessen in der Selbstverwaltung der Rentenversicherung und Krankenkasse wahrnimmt.
Bei den alle 6 Jahre stattfindenden Sozialwahlen handelt es sich um einen wichtigen Bestandteil der Demokratie: Gesellschaftliche Teilhabe und Demokratie beginnt nicht in den Kommunalparlamenten und endet nicht im Bundestag – gelebte Teilhabe und Demokratie findet überall dort statt, wo Menschen ihre Interessen vertreten. Gerade in den Sozialversicherungen, wo die existenziellen Lebensrisiken abgesichert werden, ist es wichtig, dass die Versicherten mitbestimmen, wer in den Verwaltungsräten und den Versichertenparlamenten ihre Interessen in der Krankenversicherung und in der Rentenversicherung vertritt.
Von dieser demokratischen Selbstverwaltung der Sozialversicherungen könnten andere gesellschaftliche Bereiche lernen, wie die Auseinandersetzung um Verkehrsprojekte und die Energieversorgung zeigt: Aufgaben und Verantwortung werden hier an diejenigen delegiert, die sich in der Praxis besser auskennen, und daher ‚näher dran‘ sind an den Problemen als die Ministerialbürokratie.
So kann die Selbstverwaltung im Interesse der Versicherten helfen, falsche Entscheidungen zu korrigieren. Im Gesundheitsbereich zum Beispiel versuchen Krankenkassen manchmal, an Leistungen zu sparen und Entscheidungsspielräume eng auslegen, weil sie mit den Einnahmen nicht auskommen. Die gewählten Mitglieder der Selbstverwaltung können hier eingreifen, denn sie entscheiden über die Verwendung der Beitragsmittel mit.
Dabei gilt in den Sozialversicherungen wie überall: Man muss nicht nur Recht haben, man muss auch Recht bekommen. Die Organisationsmacht der Listen bei den Sozialwahlen ist von entscheidender Bedeutung. Die SPD-Politikerin empfiehlt daher, die gewerkschaftlichen Listen des DGB oder eine seiner Einzelgewerkschaften zu wählen: Sie stehen für Solidarität und eine faire Finanzierung der Sozialversicherungen und können auf engagierte Mitstreiter zurück greifen.
MdB Marianne Schieder ruft alle Wahlberechtigten zur Stimmabgabe auf: „Die Sozialwahl ist eine wichtige Möglichkeit für die Versicherten, Einfluss zu nehmen. Diese Chance sollte man nicht verstreichen lassen!“ Wer noch nicht seine Stimmzettel abgeschickt hat, sollte dies daher umgehend erledigen, da nur die Stimmen gezählt werden, die bis zum Stichtag des 1. Juni eingegangen sind!
Bürgerbüro Marianne Schieder, MdB
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