
MdL Reinhold Strobl traf sich mit Harald Hammer, dem Geschäftsstellenleiter der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft Geschäftsstelle Regensburg. Viele Themen rund um die Bahn.

MdL Reinhold Strobl traf sich mit Harald Hammer, dem Geschäftsstellenleiter der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft Geschäftsstelle Regensburg. Viele Themen rund um die Bahn.
Zu einem Meinungsaustausch mit dem Geschäftsstellenleiter der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Harald Hammer, traf sich vor kurzem MdL Reinhold Strobl am Amberger Bahnhof. Die beiden nahmen aktuelle Bahnthemen ins Visier. Darunter die Elektrifizierung der Bahnstrecken Hof nach Regensburg und von Nürnberg über Amberg nach Schwandorf.
Forderung nach Elektrifizierung
„Seit vielen Jahren wird die Bedeutung der oberpfälzer Streckenabschnitte im nationalen wie internationalen Bahnnetz hervorgehoben, die notwendigen Verbesserungen allerdings lassen immer noch auf sich warten“, bedauert der Politiker. Strobl und Hammer sind sich jedenfalls einig, dass der Ausbau, bzw. die Elektrifizierung der Strecke Hof nach Regensburg im Sinne eines Hochleistungskorridors für den Güter- und Personenverkehr unentbehrlich ist. Die Wettbewerbsfähigkeit der Oberpfalz als wirtschaftlich wachsendes Strukturgebiet des ländlichen Raums bedürfe allerdings auch einer leistungsstarken Anbindung an das europäische Bahnnetz sowie einer angemessenen Möglichkeit für Pendler, Schüler und Touristen.
Diese Forderungen hat der Abgeordnete zusammen mit seinen oberpfälzer Landtagskollegen Annette Karl, Margit Wild und Franz Schindler vor kurzem auch in einem Antrag an die Staatsregierung gestellt. „Grundsätzlich braucht die Oberpfalz einen guten Anschluss an das überregionale und europäische Bahnnetz. Dazu haben wir einen umfangreichen Forderungskatalog, erstellt, der vom Ausbau und der Elektrifizierung der Bahnstrecken zwischen Hof und Regensburg bis zur Schaffung von P+R Parkplätzen reicht“, betont Strobl.
Züge ohne Zugbegleiter
Neben dem Ausbau des Schienennetzes müsse nach Ansicht Strobls auch eine Verbesserung der eingesetzten Züge oder ein umfassenderes Serviceangebot forciert werden. Dabei sprach Hammer vor allem das Thema der Zugbegleiter an. „In den wenigsten Zügen fahren noch Zugbegleiter oder wenigstens so genannte Servicekräfte mit. Hier beginnt die Schwierigkeit bereits bei der Ausschreibung. Meines Wissens haben nur mehr die Züge auf der Strecke Schwandorf nach Furth im Wald regelmäßig Zugbegleiter, bzw. Servicekräfte an Bord.“ Der Einsatz von Zugbegleitern müsste bereits in den Zugausschreibungen festgesetzt werden und zwar für alle Züge
und Verbindungen, so die Forderung des Bahnexperten.
So würde auch noch ein persönlicher Bezug zum Unternehmen Bahn gepflegt werden, ganz abgesehen von der Einnahmesicherheit hinsichtlich der Schwarzfahrer. Auch die Sicherheit der Fahrgäste in Zügen ohne Zugbegleiter wurde dabei erörtert. „Ich glaube schon, dass der Zugbegleiter gerade für ältere Menschen Sicherheit und Vertrauen zum Bahnunternehmen vermittelt“, ist sich Strobl sicher.
Deutschland Schlusslicht in Europa
„Im europäischen Vergleich sind wir hinsichtlich der Pro-Kopf-Investition des Staates in die Schieneninfrastruktur Schlusslicht. Deutschland hat in 2010 lediglich 53 Euro pro Kopf für die Finanzierung der Schieneninfrastruktur ausgegeben, Großbritannien 125 Euro und die Schweiz gar 308 Euro. „Wer einmal in der Schweiz mit dem Zug gefahren ist, weiß, welchen Stellenwert Bahnfahren dort hat. Und das in einem Alpinstaat“, weiß Strobl aus eigener Erfahrung. Grundsätzlich müsse der Bund dafür sorgen, dass für die Schiene mehr Geld zum Ausbau der Strecken und für den Bestand der Strecken und Brücken zur Verfügung gestellt werde.
Von der Innenstadt direkt zum Maria-Hilf-Berg und zum Klinikum
Abgeordneter Strobl und der Geschäftsstellenleiter der EVG sprachen auch über die Möglichkeit einer Verlängerung der Bahnunterführung (Gleisdurchlass) als direkten Zugang vom Bahnhof in Richtung Maria-Hilf-Berg und zum Klinikum. Strobl: „Ich meine, das wäre eine attraktive Möglichkeit direkt von der Fußgängerzone zum Klinikum und in Richtung Stadtteil Maria-Hilfberg zu kommen ohne die stark befahrene Straßenunterführung nehmen zu müssen. Ein Gleisdurchlass wäre für Fußgänger kürzer und sicherer.“
Bürgerbüro
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