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Amberger CSU lenkt von Problemen der Stadt ab

Veröffentlicht am 15.03.2005 in Kommunalpolitik

Am 17.09.2003, kurz vor der bayerischen Landtagswahl, verkündete der Amberger CSU-Fraktionsvorsitzende Mußemann in der Amberger Presse das Projekt 50.000. Ziel sei es "neue Bürger zu gewinnen und die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2010 auf 50.000 zu erhöhen."
Allmählich wird der CSU die Zeit knapp und die Erklärungen, woher denn die über 5.000 noch fehlenden Neubürger herkommen sollen, gehen aus.
Ein Wohnbauförderungsprogramm kann nun mal erst greifen, wenn auch Arbeitsplätze vorhanden sind, das hat die CSU noch nicht so ganz begriffen.

Stadtverbandsvorsitzender Roland Pirner:
Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer hat in der Ausgabe der Amberger Zeitung vom 14. März erklärt, dass er schon mit einer gleichbleibenden Bevölkerungszahl in Amberg zufrieden gewesen wäre. Mit dieser Aussage wird offenkundig, dass die CSU den Menschen in Amberg mit ihrem 'Projekt 50.000' nur Sand in die Augen streuen wollte um von den tatsächlichen Problemen in unserer Stadt abzulenken. Es ist nicht entscheidend, wie viele Menschen in Amberg leben. Entscheidend ist, wie die Menschen in Amberg leben. Es kommt darauf an, ob es Arbeitsplätze gibt und wie die Lebensqualtität in Amberg ist. Es wird Zeit, dass Wolfgang Dandorfer aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und sich endlich um die entscheidenden Fragen kümmert. Die Arbeitslosigkeit in Amberg steigt und steigt und Dandorfer sieht nur zu. Die Stadt muss jetzt endlich der Zukunftsagentur Plus beitreten um gemeinsam mit dem Landkreis die Probleme auf dem Arbeitsmarkt anzugehen. Desweiteren müssen die Chancen genutzt werden die uns die Fachhochschule bietet. Das sind die entscheidenden Projekte. Wenn sich der Oberbürgermeister und die ihn tragende CSU nicht endlich bewegt, steht die Zukunft der ganzen Region Amberg-Sulzbach auf dem Spiel. Deswegen lautet das Motto des Tages: Aufwachen Herr Oberbürgermeister!

 

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