Aufgeregtes Hin- und Herlaufen. Menschen suchen einen Schaffner, der Auskunft geben kann. Endlich: Man hat eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter der Bahn gefunden, welcher einem sagt: "Dieser Zug fährt nach Schwandorf."
Aufgeregtes Hin- und Herlaufen. Menschen suchen einen Schaffner, der Auskunft geben kann. Endlich: Man hat eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter der Bahn gefunden, welcher einem sagt: "Dieser Zug fährt nach Schwandorf."
Ganz so sicher ist man sich aber nicht, da am Schild des Waggons noch als Zielangabe Bayreuth steht. Soll man nun einsteigen? Hat man von der freundlichen Frau mit dem thüringischen Dialekt die richtige Empfehlung bekommen? Oder steigt man dann vielleicht trotzdem in den falschen Zug ein und landet in Bayreuth, wo man eigentlich gar nicht hin will?
Diese Situation kann man am Bahnsteig 16 bzw. 17 am Bahnhof in Nürnberg immer wieder erleben. Da gibt es zwar eine Tafel, wo ein Pfeil mit Ortsangabe nach oben zeigt und ein Pfeil mit Ortsangabe nach unten. Wie ist das aber nun gemeint? Bevor man sich Gedanken machen kann, wird die eiserne Tafel zum Bahnsteigende geschleppt, wo soeben noch ein weiterer Zug angehängt wird.
Diese Situation, so der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl, kann man am Nürnberger Bahnhof immer wieder erleben. Hier werden oft 2, 3 oder sogar 4 Züge mit verschiedenen Zielorten (Bayreuth, Hof, Weiden, Amberg bzw. Schwandorf oder Regensburg) zusammengehängt. Die Züge stehen auch nicht immer an der gleichen Stelle. Es gibt auch keine Beschilderung (A, B, C usw.) wie am ICE-Bahnsteig, so dass man automatisch wüsste, dass man in den richtigen Waggon einsteigt.
Endlich im Zug, ist man immer noch nicht sicher, ob man auch im richtigen sitzt. Besonders Fahrgäste von auswärts fragen dann immer noch ängstlich, ob sie auch wirklich im richtigen Zug sitzen und dieser Zug auch wirklich nach Amberg fährt. Man kann nur hoffen, dass es in Zukunft wenigstens weiterhin noch Zugbegleiter mit Ortskenntnis geben wird, damit diese den Fahrgästen eine entsprechende Auskunft geben können.
Strobl selbst hat schon einmal einen Gast, der eigentlich in Sulzbach-Rosenberg aussteigen wollte, in Pegnitz abholen müssen.
Deshalb hat sich der SPD-Abgeordnete jetzt an den Konzernbevollmächtigten der DB für den Freistaat Bayern gewandt mit der Bitte, hier nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
Homepage SPD Amberg-Sulzbach
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