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Berg erinnert an Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ – Benennung der Straßen im neuen Baugebiet

Veröffentlicht am 05.07.2014 in Bildung

Der Sophie-Scholl-Platz mit dem kleinen angrenzenden Sophie-Scholl-Park in der Mitte von Berg und somit der Gemeinde Berg ist bereits nach der Widerstandskämpferin der „Weißen Rose“ benannt und nun hat die Kommune die Straßen im neuen Baugebiet „Am Ludwigskanal“ den Mitgliedern der Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus gewidmet. Nach Aussagen von Bürgermeister Helmut Himmler sind Plätze, Tafeln und Straßen Orte des Erinnerns an die „dunkelste Zeit unserer nationalen Geschichte“.

Jedes einzelne Mitglied der Gruppe sei für Werte in Zeiten der Unterdrückung, Vernichtung und Würdelosigkeit gestanden und dafür hätten sie ihr Leben gegeben. Durch die Zeiten seien die Mitglieder der Weißen Rose daher bleibende Vorbilder im Sinne gelebter Demokratie und Menschenwürde. Über Vorbilder könne man aber nicht nur in Gedenkveranstaltungen reden, sondern man müsse ihnen an öffentlichen Plätzen Orte des Erinnerns schaffen.

Die Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Berg haben jetzt die Straßenbeschilderung angebracht, weil im neuen Baugebiet „Am Ludwigskanal“ mit 50 Parzellen bereits intensiv gebaut wird und in einigen Wochen die ersten Familien in ihre Wohnhäuser einziehen werden.

 

 

Die Weiße Rose ist heute wohl die bekannteste Widerstandsgruppe des Dritten Reiches. Kern der Gruppe waren die Geschwister Sophie und Hans Scholl, Christoph Probst, Willi Graf, Alexander Schmorell und Professor Kurt Huber. Zwischen 1942 und 1943 verbreitete die Gruppe sechs Flugblätter, in denen sie zum Widerstand gegen das NS-Regime aufrief. Ihren Mut und ihre Entschlossenheit, sich gegen die Nazi-Diktatur zur Wehr zu setzen, bezahlten die sechs mit dem Leben.

 


Alexander Schmorell wurde am 16. September 1917 als Sohn eines deutschen Arztes und einer Russin geboren. Er sprach deshalb perfekt Russisch. Er nahm rege am kulturellen Leben in München teil und trieb viel Sport. Er studierte ebenfalls Medizin und war Sanitätsunteroffizier der Studentenkompanie.


Willi Graf wurde am 2. Januar 1918 geboren. Sein Vater war ein kaufmännischer Geschäftsführer. Er wuchs mit seinen zwei Schwestern in einem sehr katholischen Elternhaus auf, was auch seine Abneigung gegen den Nationalsozialismus begründet. Er studierte Medizin und war Mitglied der Studentenkompanie.


Christoph Probst wurde am 6. November 1919 als Sohn einer relativ wohlhabenden Familie geboren. Seine Eltern waren geschieden und er wuchs mit seiner Schwester auf einem Landschulheim auf, welches sich sehr lange gegen nationalsozialistische Einflüsse wehrte. Dadurch hatte er ein sehr enges Verhältnis zu seiner Schwester. Probst war der einzige der Gruppe, der schon verheiratet war.

 

Professor Kurt Huber wurde am 24. Oktober 1893 in Chur in der Schweiz geboren. Er war Professor für Musikwissenschaften und Psychologie an der Münchener Universität. Durch regime-kritische Äußerungen waren seine Vorlesungen bei allen Studenten beliebt und wurden oft von Fremdstudenten besucht. Er unterstützte die „Weiße Rose" geistig, indem er zum Beispiel Texte für die Flugblätter verfasste.

 

 

Hans Scholl wurde am 22. September 1918 geboren. Er wurde zu eigenständigem Handeln erzogen und war ein sehr nachdenklicher, kritischer und gerechter Mensch. Er studierte seit 1940 Medizin an der Maximilians-Universität in München. Dort          war er, wie seine Freunde, Mitglied der Studentenkompanie Medizin, d.h. sie konnten im Notfall als Sanitätstrupp an einen der Kriegsschauplätze versetzt werden. Hans entsprach dem nationalsozialistischem Idealtyp und war ein begeistertes Mitglied der Hitler Jugend. Er war sehr stolz, als er als Gruppenführer die Fahne auf einem NSDAP-Parteitag tragen durfte. Von diesem Parteitag kam er verändert zurück, er konnte nun die Taten der Nazis nicht mehr gutheißen und distanzierte sich nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung von der HJ. Hans ist einer der wichtigsten Gründer der „Weißen Rose".

 

 

Sophie Scholl wurde am 9. Mai 1921 in Forchtenberg geboren und verbrachte dort ihre Kindheit. Sie war auch sehr nachdenklich und setzte sich für Gerechtigkeit ein. Sie war sehr oft fröhlich und hatte Spaß. Nach der Schule studierte sie in München Biologie und Philosophie. Sie setzte sich sehr mit Politik auseinander und trat auch der "Weißen Rose" bei. Sie musste Arbeits- und Kriegshilfsdienst in einer Munitionsfabrik leisten.

 

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