v.li.W.Lobenhofer, K-H.Gebhard, A.Graf, M.Eckl, MdL R.Strobl, Landtagsvizepräsidentin I.Aures"Es ist mir eine große Freude, heute zwei langjährige verdiente Genossen unseres Ortsvereins ehren zu dürfen", so der Ehrenvorsitzende des SPD-Ortsvereins Poppenricht-Traßlberg Alfons Graf in seiner Laudatio.
Michael Eckl, amtierender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Poppenricht-Traßlberg, wurde 1956 in Amberg geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er absolvierte eine Ausbildung zum Kaufmann an der Handwerkskammer und ging anschließend in den Polizeidienst. Als Polizeihauptkommissar versieht er seinen Dienst bei der Ermittlungsgruppe in Sulzbach-Rosenberg. Lange Jahre fungiert er schon als Drogenberater an den Schulen im Landkreis und klärt Jugendliche über die Gefahren des Drogenmissbrauchs auf. Eckl, der durch ein sozialdemokratisches Elternhaus geprägt ist, trat 1975 den Jusos bei. Seit 1993 leitet er als Vorsitzender mit großem Engagement die Geschicke des SPD-Ortsvereins Poppenricht-Traßlberg. Seit 1996 ist er Mitglied im Poppenrichter Gemeinderat und bekleidete von 1996 bis 2002 das Amt des 2. Bürgermeisters unter Andreas Birner.
Dass die politische Ära der Eckls in Poppenricht weitergeht, dafür sorgt sein Sohn Sebastian Eckl, der für die anstehende Kommunalwahl ebenfalls mit seinem Vater für die SPD als Gemeinderat kandidiert.
Karlheinz Gebhard, geboren 1946 in Rosenberg, absolvierte eine Lehre als Betriebsschlosser auf der Maxhütte und arbeitete nach seiner Bundeswehrzeit als Kraftfahrer wieder auf der Maxhütte. Gebhard ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 1986 ist er Mitglied der SPD und seit 1995 Kassier des Ortsvereins. Überaus penibel führt er seitdem die Kasse, so Graf und ‚sitzt auf dem Geld des Ortsvereins, als wäre es sein eigenes’. Auch als „Preisesammler“ für den Preisschafkopf und das Sommerfest ist Gebhard unverzichtbar.
Seine Tochter Stefanie kandidiert ebenfalls als Gemeinderat für die anstehende Kommunalwahl.
Landtagsvizepräsidentin der SPD Inge Aures würdigte das Ehrenamt als unverzichtbaren Dienst für die Allgemeinheit und forderte von der Politik, mehr dafür zu tun. Sie sei sich bewusst, dass sie ihr politisches Mandat den ehrenamtlich Tätigen an der Basis zu verdanken habe.“Gäbe es nicht so engagierte Sozialdemokraten wie Eckl und Gebhard, stünden wir – Strobl und ich – jetzt nicht hier“, so Aures.
Im Anschluss nahmen Aures und Strobl die Ehrung vor und überreichten beiden die Ehrenurkunde des SPD-Unterbezirks und die SPD-Medaille für besondere Dienste in der Sozialdemokratie.