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Über Parteigrenzen weg für die Jugend

Veröffentlicht am 02.03.2014 in Arbeitsgemeinschaften

Sie entdeckten viele Gemeinsamkeiten, die Vertreter der polit. Parteien: Der Stadt-Jugend kann dies nur hilfreich sein.

Nachwuchs von SPD, CSU, FDP/FWS an einem Tisch.

Das Ziel war, Möglichkeiten gemeinsamen Handelns zum Wohle der jungen Leute in Sulzbach-Rosenberg auszuloten.

Eingeladen zum parteiübergreifenden Austausch im "Fuchsbeck" hatten die Jusos. Nachgekommmen waren der Einladung Vertreter der Jungen Union und FDP/FWS. Trotz der anstehenden Kommunalwahl freuten sich alle Teilnehmer über das konstruktive Gespräch, Wiederauflage ist bereits vereinbart.

 

Vor allem vor Wahlen führen die Parteien manchmal teils erbitterte Wortgefechte. Die jungen Vertreter der Herzogstädter Parteien beschlossen nun, sich hiervon eine Auszeit zu gönnen. Juso-Vorsitzender Dominik Dümmler lud zum offenen Gespräch. Das Ziel: Herausfinden, wo man mit den Ideen und Wünschen eventuell näher beisammen liegt, als man zunächst dachte. Der Einladung folgten Florian Bart und Stefan Frank (Junge Union) und Christian Weiss (FDW/FWS). Schnell war man sich klar: Es gibt sie, die Gemeinsamkeiten. Beim Thema Kneipenleben betonten alle, es gebe einfach zu wenig Fortgehmöglichkeiten in der Herzogstadt. Politik könne natürlich keine Kneipen eröffnen, sie könne jedoch Rahmenbedingungen gestalten. Die Idee der Sperrzeitverkürzung finden daher alle unterstützenswert, da es die Attraktivität der Innenstadt für potenziell interessierte Gastronomen erhöhe. Die derzeitige Sperrzeit von 3 Uhr bedeute für Sulzbach-Rosenberg einen klaren Standortnachteil gegenüber umliegenden Kommunen mit liberaleren Sperrzeiten. Die Stadt solle Entgegenkommen zeigen, wo immer dieses möglich ist. "Wenn jemand hier eine Kneipe eröffnen will, dann sollte doch alles getan werden, dass das auch klappt!", so Stefan Frank: auf unnötig scharfe Auslegung von Vorschriften verzichten, mit Rat und Tat zur Seiten stehen, mehr Gastronomen nach Sulzbach-Rosenberg locken. Auch das ehemalige Streitthema Mehrgenerationenpark im alten Stadtbad kam auf den Tisch. Und es zeigte sich auch hier, ein Kompromiss wäre möglich. Bart und Frank signalisierten Unterstützung für die abgespeckte Variante des Vorschlages mit zwei Beachvolleyballfeldern, also ohne Tischtennis und Streetball. Ein schrittweiser Ausbau, natürlich so kostengünstig wie möglich, das könnten sich auch JU und FDP/FWS vorstellen. Beim Thema Schlackenberg ist man ebenso vereint in Unzufriedenheit. Die gegenwärtige Regelung findet von Seiten der Jugendorganisationen keine Zustimmung: "Der Berg soll für die Bevölkerung zugänglich sein!" Unterschiedlicher Meinung war man, wie weit die Nutzung des Areals gehen könnte. Eine Silvesterparty am Berg sieht etwa Philipp Rösel kritisch. Einig war man sich aber, dass Spaziergänge auf dem sanierten Schlackenberg auf jeden Fall möglich sein müssen. Und auch das Waldbad liegt allen am Herzen. In der Region sei das Bad wohl "die" Freizeiteinrichtung der Stadt. Die Sanierung des Eingangsbereichs als nächsten Schritt begrüßten alle ausdrücklich. Auch die Machbarkeit eines Ganzjahresbades sollte nicht aus den Augen verloren werden. Mehr Varianten Im sanierten Eingangsbereich könnte man sich außerdem auch Veranstaltung außerhalb der Badezeiten vorstellen, z. B. ein Open-Air-Kino oder ein Konzert. Dieser Bereich sollte durch einfache Maßnahmen für solche Veranstaltungen vom Bad abtrennbar sein, z.B. mit Bauzäunen. Für die Kommunalwahl am 16. März rufen außerdem alle drei Jugendorganisationen gemeinsam zur Teilnahme auf. "Nur wer sein Wahlrecht wahrnimmt, bestimmt mit, wie sich die Stadt Sulzbach-Rosenberg entwickelt. Daher das gemeinsame Credo: "Wählen gehen!"

 

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